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Tokio Motor Show 2019: Toyota wird Mirai-Nachfolger zeigen

Toyota wird die Motor-Show in Tokio nutzen, um den Mirai-Nachfolger zu präsentieren. Wir haben von Insidern erste konkrete Details erfahren.

Bei den olympischen Spielen in Japan 2020 wird der aktuelle Mirai seinen letzten großen Auftritt haben. | Foto: Toyota
Bei den olympischen Spielen in Japan 2020 wird der aktuelle Mirai seinen letzten großen Auftritt haben. | Foto: Toyota
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Gregor Soller

Mit gut 10.000 Einheiten gelang dem Mirai ein erster Achtungserfolg – als meistproduziertes Brennstoffzellenfahrzeug. Hinter den Kulissen schaltet Toyota aber einen Gang hoch: Der Nachfolger wird laut Insiderinformationen etwas größer, soll mehr Platz in Fond und Kofferraum bieten und nicht mehr ganz so exaltiert gezeichnet werden. Außerdem soll es künftig drei Ausstattungslinien geben, wobei das Einstiegsmodell dann günstiger werden soll als die aktuelle Version. Darüber will Toyota eine „Business-Version“ mit den meistgeorderten Sonderausstattungen und eine „Fully-loaded“-Version als Vollausstatter stellen.

Noch wichtiger ist aber die geplante Verzehnfachung der Produktion! Statt 3.000 Mirai sollen jährlich 30.000 entstehen, so dass man über die gesamte Produktlaufzeit hinweg auf sechsstellige Stückzahlen kommt und damit in den Stückzahlenbereich vordringt, den man mit einigen Lexus-Modellen oder dem Toyota Supra erreicht. Die Produktion soll im Juli 2020 starten, die ersten Importe nach Deutschland erwartet man in der Kölner Zentrale im ersten Quartal 2021.  

Was bedeutet das?

Der erste Mirai-„Versuchsballon“ ist wie geplant aufgestiegen, jetzt legt Toyota nach: Ab 2021 wird ein leistungsfähigerer und günstigerer Mirai das aktuelle Modell beerben. Trotzdem ist es noch eine Kaufüberlegung wert: Die leistungswerte stimmen und das exaltierte Äußere werden es zum künftigen Klassiker machen. Zum Gespräch an jeder Tankstelle führt es aufgrund seiner Seltenheit auch jetzt noch.

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