Tier überzeugt die Investoren - und will weiter expandieren

Rückenwind für das Berliner Start-up: Mit einer Finanzspritze von 250 Millionen US-Dollar und dem japanischen Hauptinvestor und Technologiekonzern Softbank will man die Mikromobilität vorantreiben.

Feiner verteilen: Tier arbeitet auch an der Nachhaltigkeit seines Konzepts, etwa mittels Akku-Verteilung per E-Lastenrad. | Foto: Tier
Feiner verteilen: Tier arbeitet auch an der Nachhaltigkeit seines Konzepts, etwa mittels Akku-Verteilung per E-Lastenrad. | Foto: Tier
Johannes Reichel

Das Berliner E-Mobilitäts-Start-up Tier Mobility hat eine Finanzierungsrunde erfolgreich absolviert und rund 211 Mio. Euro von diversen Investoren eingesammelt. Als Hauptinvestor fungiert der japanische Technologiekonzern Softbank, zudem stiegen die Bestandsinvestoren Mubadala Capital aus Abu Dhabi, der europäische Frühphasen-Investor Northzone, Goodwater Capital, White Star Capital, die britische Investmentfirma Novator und der russische Wagniskapitalgeber RTP Global in dieser Runde finanziell ein.

 

Der deutsche Sharinganbieter sieht sich mit 60.000 E-Scootern in mehr als 80 europäischen Städten als führend an und führt rund 900 Mitarbeiter. Neuerdings ist man mit der Übernahme der Coup-E-Roller-Flotte auch mit E-Scootern aktiv. Die Investition will man für die weitere Expansion auf dem europäischen Markt verwenden. Außerdem plant man wie jüngst vermeldet den Aufbau einer eigenen Ladeinfrastruktur, die Rede ist von "tausenden Ladestationen" über ganz Europa, um eine nachhaltige Verteilung der Akkus zu gewährleisten, heißt es aus dem Unternehmen. Auch die Fahrzeugflotte soll weiter wachsen.

“Mikro-Mobilität füllt eine große Lücke, die die traditionelle Nutzung von Autos in der Stadt lässt und stellt eine profitable Alternative dar, um andere Transit-Systeme zu beerben", erklärt Yanni Pipilis, Managing Partner at SoftBank Investment Advisers. 

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