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Thüringer Umweltministerium legt Förderprogramm „E Mobil Invest“ auf

Mit dem Förderprogramm „E Mobil Invest“ soll die Elektromobilität in kommunalen Unternehmen bis zum Jahr 2020 mit rund einer Million Euro unterstützt werden.

Typisch Thüringen: Weite Hügellandschaften - mit dem neuen Förderprogramm will das Bundesland Schadstoffe und Lärm weiter reduzieren. | Foto: Unsplash/Hilthart Pedersen
Typisch Thüringen: Weite Hügellandschaften - mit dem neuen Förderprogramm will das Bundesland Schadstoffe und Lärm weiter reduzieren. | Foto: Unsplash/Hilthart Pedersen
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Gregor Soller

Auch Thüringen fördert die Elektromobilität. Dazu hat Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund eine neue Förderrichtlinie ihres Hauses vorgestellt. Mit dem Programm „E Mobil Invest“ soll die Elektromobilität in kommunalen Unternehmen bis zum Jahr 2020 mit rund 1 Million Euro unterstützt werden. „Wir haben ein attraktives Paket geschnürt. Mit E-Mobil Invest können die kommunalen Unternehmen zu Vorreitern in Sachen E-Mobilität werden. Das verringert Schadstoffe und Lärm in unseren Städten und ist aktiver Klimaschutz“, erklärte die Ministerin in Eisenach.

Die neue Förderrichtlinie kombiniert dazu etablierte und neue Förder-Instrumente für E-Mobilität in Thüringen. Neu ist dabei unter anderem die Bezuschussung der Umrüstung vorhandener Nutzfahrzeuge auf Elektro-Antriebe, die mit bis zu 40 Prozent gefördert wird. Dieser Fördersatz gilt auch für die Anschaffung neuer Elektro-Fahrzeuge für die Flotte. Der Zuschuss ist bei Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen bei 8.000 Euro und in höheren Gewichtsklassen bei 15.000 Euro gedeckelt, egal ob es sich um eine Umrüstung oder einen Neukauf handelt.

Dazu kommt die bereits zuvor vorangetriebene Ausbau-Offensive auf Basis der Thüringer Ladesäuleninfrastruktur-Strategie (LISS). In diesem Kontext bauen 32 Stadtwerke und die Thüringer Energie AG (TEAG) insgesamt 370 neue Ladesäulen in ganz Thüringen auf. Seit dem Start der Initiative im Januar 2017 sind bereits 181 davon installiert worden.

Mit der neuen Förderrichtlinie will das Landesumweltministerium verschiedene Maßnahmen bündeln, die teils seit 2015 bestehen. Insgesamt hat das Ministerium bis dato Fördermittel in Höhe von 800.000 Euro ausgeschüttet – allen voran zur Unterstützung von Energieversorgern beim Ausbau der Ladeinfrastruktur und den Kauf von E-Fahrzeugen durch Einzelförderung.

Was bedeutet das?

Thüringen will vor allem kommunale und gewerbliche Flotten unter Strom setzen und startete damit bereits 2015. Die neue Richtlinie soll jetzt den rechtlichen Rahmen zur Förderung der E-Mobilität in kommunalen Unternehmen bis Ende des Jahres 2020 setzen.

 

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