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Thüringen gegen den Trend: Mehr Benziner, weniger E-Autos

(dpa/th) Die Autokäufer in Thüringen scheinen auf Bewährtes zu setzen - gegen den Trend zur Elektromobilität. Die Zulassungszahlen für 2023 bieten Überraschungen.

Halten nichts von E-Autos: Die Thüringer kaufen zunehmend wieder konservativ - und Verbrenner statt Stromer. | Foto: Fotolio
Halten nichts von E-Autos: Die Thüringer kaufen zunehmend wieder konservativ - und Verbrenner statt Stromer. | Foto: Fotolio
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Johannes Reichel

Weniger Elektroautos, dafür mehr Benziner: In Thüringen gab es im vergangenen Jahr einen neuen Trend bei den Zulassungszahlen für Autos.  Bei insgesamt leicht rückläufigem Trend erzielten 2023 einzig Autos mit Benzinantrieb einen Zuwachs, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Erfurt mitteilte. Er habe 6,1 Prozent betragen auf rund  19 600 Fahrzeuge. 

Die Neuzulassungen von Hybrid- und Elektrofahrzeugen sanken dagegen um 4,4 Prozent beziehungsweise 3,0 Prozent. Es wurden rund 12.700 Hybrid- und 6300 E-Autos angemeldet.  Der Anteil der neu zugelassenen Pkw mit alternativen Antrieben - dazu gehört laut Landesamt in geringem Umfang auch Gas - verringerte sich von 42,5 Prozent auf 40,8 Prozent. 

Auch bei Dieselfahrzeugen gab es einen Rückgang - er betrug 5,0 Prozent auf rund 8500 Fahrzeuge. Insgesamt verringerte sich die Zahl der neu zugelassenen Pkw in Thüringen leicht um 0,4 Prozent auf rund 47 400.  Damit setzte sich die rückläufige Entwicklung fort, die es nach den Daten des Landesamtes seit Beginn der Coronapandemie 2020 in Thüringen gab. 2023 verlief die Entwicklung im Freistaat gegen den Bundestrend mit einem Zulassungsplus von 7,3 Prozent insgesamt - und bei Autos mit alternativen Antrieben von 4,9 Prozent. 

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