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The Mobility House stellt Ladelösungen vor

Die Münchner Ladeprofis empfehlen bereits ab drei Fahrzeugen Lastmanagement-Systeme

Schon ab drei Autos lohnen sich intellignte Lastmanagementsysteme. | Foto: Audi
Schon ab drei Autos lohnen sich intellignte Lastmanagementsysteme. | Foto: Audi
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Gregor Soller

Vor allem für Flotten und Mehrfamilienhäuer sind Lastmanagementsysteme ein „Muss“: Sie steuern die Ladevorgänge so, dass ein teurer Ausbau des Netzanschlusses vermieden wird, der meist auch erhöhte jährliche Leistungsentgelte wegen hoher Spitzenlasten nach sich zieht.

Für ein oder zwei Fahrzeuge genügt ein Doppellader, also eine klassische Wallbox, allerdings mit zwei Ladeanschlüssen. Die bieten in der Regel 22 kW Ladeleistung und sind laut The mobility House für unter 4000 Euro zu bekommen. Lädt nur ein Auto, bekommt es die volle Leistung aus dem Stromnetz, bei zwei verteilt die Wallbox die Ladeleistung anteilig an beide Ladepunkte und jedem Akku stehen 11 kW zur Verfügung. Genug, um selbst große Akkus über Nacht oder während eines Arbeitstages komplett zu laden. 

Für drei bis circa 15 Fahrzeuge, die mit einem Typ einer Ladestation geladen werden sollen, dürften „Master-Slave-Systeme“ interessant werden. Hier übernimmt die Master-Wallbox als zentrale Steuereinheit das lokale Lastmanagement der Slave-Ladepunkte. Sie verteilt dabei die zur Verfügung stehende Energie gleichmäßig auf alle Ladestationen, an denen ein Elektroauto angeschlossen ist. Solche Systeme gibt es ab 1.300 Euro brutto für die Master-Wallbox. Für jede Slave-Box sind rund weitere 1.000 Euro zu rechnen. Diese werden unter anderem von Herstellern wie ABL, KEBA und Mennekes angeboten.

Schwieriger wird es, wenn viele Elektroautos geladen werden müssen, aber nur ein begrenzter Netzanschluss existiert. Dann braucht es ein Lade- und Energiemanagement. Dann stellt sich auch die Frage, ob man zusätzliche Schnittstellen zu PV- oder Gebäudemanagementsystemen benötigt. Hier bringt sich The Mobility House auch selbst ins Spiel mit komplexen Lade- und Energiemanagement-Systemen. Diese sind auch skalierbar, außerdem können zig Wallboxen und Ladesäulen verschiedener Hersteller integriert werden. Zudem ist eine bevorzugte Behandlung von „VIP-Ladepunkten“ möglich, falls Fahrzeuge auf „Bereitschaft“ stehen und immer geladen sein müssen. Damit der Netzanschluss möglichst effizient genutzt wird und keine Schieflasten auftreten, sind die Ladepunkte phasenverdreht angeschlossen. Auch hier halten ich die Kosten im Rahmen: Ab 1.150 Euro je Wallbox plus einmalig 1.899 Euro für das Lade- und Energiemanagement macht The Mobility House hier Angebote. Alle drei der genannten Systeme sind statisch in die Netzumgebung eingebunden. Zum Laden der Elektroautos steht in allen Fällen nur die zuvor definierte Maximalleistung zur Verfügung.

Noch effizienter sind dynamische Lastmanagement-Systeme. Auch hier hat The Mobility House bereits diverse Projekte umgesetzt. In dem Fall wird der Energiebedarf weiterer Verbraucher wie des Gebäudes oder der unmittelbaren Netzumgebung berücksichtigt. So steht etwa nachts, wenn es kaum weitere Stromverbraucher gibt, mehr Energie fürs Laden der Elektroautos zur Verfügung. Bei Netzanschlüssen mit schwankenden Gebäudelasten, wie etwa bei Wohngebäuden und Industrieunternehmen, ist der Einsatz eines dynamischen Lade- und Energiemanagementsystems sinnvoll. Dieses stellt die Königsdisziplin der möglichst effizienten Nutzung einer Netzumgebung dar. Es berechnet in Echtzeit die maximal verfügbare Ladeleistung in Abhängigkeit von der Gebäudelast und passt den Stromfluss entsprechend an die Ladepunkte an. Dabei umfasst das dynamische System von The Mobility House neben der beliebigen und flexiblen Skalierbarkeit bezüglich unterschiedlicher AC und DC Ladeinfrastruktur auch die Priorisierung einzelner Stationen, also VIP-Behandlung sowie phasenverdrehte Anschlussoptimierung. Die Kosteneinsparungen sind laut der Münchner Ladespezialisten immens. Ein Ladepark mit zum Beispiel 25 Ladestationen, der ohne dynamisches Lastmanagement betrieben wird, verursacht einmalig mehr als 30.000 Euro Ausbaukosten für den Netzanschluss plus jährlich um die 15.000 Euro an erhöhten Leistungsentgelten aufgrund der höheren Spitzenlasten. Wer seine Elektroautos also kosteneffizient laden möchte, lädt folglich am besten intelligent und gesteuert. 

Was bedeutet das?

Für kleine Flotten gibt es diverse Ladelösungen, ohne dass man den Netzanschluss berücksichtigen muss. Bei Großflotten muss man jedoch immer das Gesamtsystem im Blick haben – und hier hilft ein dynamisches Lastmanagement massiv, Kosten zu sparen.

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