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The Mobility House: Busladesteuerung am Flughafen Oslo

Der Algorithmus schafft es, trotz des relativ kleinen zur Verfügung stehenden Netzanschlusses von 150 kW alle Busse rechtzeitig zum Abfahrtszeitpunkt vollzuladen.

Der Flughafen Oslo setzt auf Busladesteuerung von The Mobility House. (Foto: Shutterstock)
Der Flughafen Oslo setzt auf Busladesteuerung von The Mobility House. (Foto: Shutterstock)
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Redaktion (allg.)
von Claus Bünnagel

Der Flughafen Oslo wird klimafreundlicher: Der Flughafenbetreiber Avinor elektrifiziert einen Teil der Busflotte, die Reisende vom Gate zum Flugzeug bringt. In einem ersten Schritt kommen acht Elektrobusse des niederländischen Herstellers VDL vom Modell Citea SLFA-181 Electric zum Einsatz. Den Strom für ihre 216-kWh-Batterien beziehen die E-Busse im Depot von vier Gleichstromladestationen des Herstellers Heliox. Diese verfügen jeweils über zwei 30-kW-Ladepunkte. Im Depot wird nachts vollgeladen – tagsüber am Gate an einem 300-kW-Schnelllader nachgeladen. 

Lastspitzen vermeiden

Damit die Elektrobusflotte am Osloer Flughafen mit hoher Zuverlässigkeit zur Verfügung steht, setzt Avinor bei der Steuerung der einzelnen Ladevorgänge auf das Lade- und Energiemanagementsystem „ChargePilot“ des Technologieunternehmens The Mobility House. Dieses vermindert teure Lastspitzen, indem die einzelnen Ladevorgänge möglichst effizient gereiht oder parallelisiert werden. So schafft es der Algorithmus trotz des relativ kleinen zur Verfügung stehenden Netzanschlusses von 150 kW, alle Busse rechtzeitig zum Abfahrtszeitpunkt vollzuladen. Dies spart hohe Kosten für den Ausbau des Netzanschlusses. 

Standardisierte Schnittstellen

Für die künftige Einbindung weiterer Busse und Ladestationen ist das System bereits gerüstet – und das dank standardisierter Schnittstellen vollkommen unabhängig von Bus- oder Hardwareherstellern. Wächst die Elektroflotte, können jederzeit auch weitere Ladestationen in das System aufgenommen werden.

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