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Tesla streicht Basisvariante des Model S wieder

Tesla ändert seine Angebotsstruktur permanent – aktuell ist das Model S im Konfigurator wieder nur mit maximaler Reichweite bestellbar, ab 87.750 Euro brutto.

Tesla ändert einmal mehr seine Angebotsstrukturen. | Foto: Tesla
Tesla ändert einmal mehr seine Angebotsstrukturen. | Foto: Tesla
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Gregor Soller

Im Zuge der Model 3-Einführung wollte Tesla auch die angejahrten Model-S-Versionen günstiger anbieten. Immerhin sank der Preis des Model S mit der höchsten Reichweite auf knapp 88.000 Euro, doch darunter sollte noch ein neues „Einstiegsmodell“ mit bis zu 520 km elektrischer Reichweite nach NEFZ ein, das ab 81.980 Euro verkauft werden sollte – doch das fiel schon wieder aus dem Angebot. Zudem stieg der Preis für das reichweitenstarke Model S schon wieder von 86.980 auf 87.750 Euro brutto. Auch an den Preisen von Model X und Model 3 wird immer wieder dezent gedreht.

Laut der Plattform Teslamag schraubt Tesla auch wieder am Weiterempfehlungsprogramm, das zwischenzeitlich eingestellt wurde. Jetzt gibt es wieder ein neues Programm: Jeder, der beim Kauf eines neuen Tesla den Weiterempfehlungscode eines bestehenden Kunden angibt, kann an Supercharger-Schnellladestationen kostenlos Strom für 1500 Kilometer erhalten. Auch der Werbende erhält Gratisenergie für 1500 Kilometer. Die kostenlosen Supercharging-Kilometer gelten für alle Fahrzeuge auf demselben Konto und erlöschen drei Jahre nach dem letzten Hinzufügen von Kilometern. Dazu kommt eine weitere Verlosung: Wer künftig Tesla-Käufer wirbt, nimmt ab 1. Mai zusätzlich an einer monatlichen Verlosung des Model Y teil. Ab 1. Juli soll zudem ein vierteljährliches Gewinnspiel für einen Roadster starten: Beide Modelle werden in der limitierten “Founders Series” mit Unterschriften von Tesla-Chef Elon Musk und Chefdesigner Franz von Holzhausen geliefert.

Ebenfalls geändert werden soll der Service, was Tesla-Fahrer freuen dürfte: Laut der Plattform „Golem“ sollen die Autos nur noch „bedarfsgerecht“ in die Werkstatt, ohne dass die Garantiebedingungen verletzt werden. Tesla wertete laut einem Bericht von CNet Daten aus früheren Jahren aus und stellte fest, dass die Fahrzeuge weniger stark verschleißen als zunächst angenommen. Daher gehe man jetzt von einem jährlichen Service zu einem Programm über, bei dem Autos nur zur Wartung müssten, wenn ein Teileaustausch nötig sei. Die Bremsflüssigkeit wird jedoch weiterhin alle zwei Jahre auf Wasserverschmutzung überprüft.

Was bedeutet das?

Das Tesla-Angebot bleibt in Bewegung, allerdings nicht so, wie man es als Fahrzeugkunde erwartet: Der Hersteller ändert zu oft Angebot, Service- und Empfehlungsprogramme, so dass verlässliche Aussagen im Prinzip nur tagesaktuell auf der Tesla-Website zu finden sind. Doch wer will dort täglich nachsehen? Zumal das Programm oder Modell, für das er sich entschieden hat, ein paar Tage später vielleicht schon gar nicht mehr existiert?

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