Tesla Model 3 jetzt auch mit mehr Reichweite

Das überarbeitete Model 3 steht jetzt auch im deutschen Konfigurator – und bietet vor allem dezent mehr Reichweite

Kein Chrom und andere Felgen: Das Model 3 wurde dezent überarbeitet. | Foto: Tesla
Kein Chrom und andere Felgen: Das Model 3 wurde dezent überarbeitet. | Foto: Tesla
Gregor Soller

Die wichtigste Neuerung beim dezent gelifteten Model 3 dürfte die leicht erhöhte Reichweite betragen: Das Modell Standard Range Plus mit Heckmotor und kleinem Akku soll jetzt 430 statt zuvor 409 Kilometer schaffen. Beim Long Range mit großem Akku und zwei E-Maschinen steigt die Reichweite von 560 auf 580 Kilometer nach WLTP. Bei der Performance-Version steigt die Reichweite auf 567 Kilometer.

Optische fallen die neuen Felgen auf, die nun stärker an jene des Model Y erinnern und beim Performance-Modell „Überturbine“ genannt werden. Zudem sind die bisherigen Chrom-Details – etwa an den Außenspiegeln, der Seitenkamera oder den Fensterrahmen – nun wie beim Model Y in mattem Schwarz gehalten.

Innen wich das bisher pianoschwarze und fettempfindliche Finish matten Oberflächen, zudem gibt es in der Mittelkonsole nun zwei induktive Ladeschalen für Smartphones. Mehr Komfort gibt es auch: Alle Model 3 verfügen ab sofort zudem über eine elektrisch öffnende Heckklappe und eine Doppelverglasung. Noch nicht an Bord ist dagegen die Wärmepumpe, welche die Reichweite nochmal dezent erhöhen könnte, vor allem in der kalten Jahreszeit.

Die Preise blieben praktisch identisch: Sie starten bei knapp 37.000 Euro netto für den Short Range +, während der Long Range weiter knapp 45.000 Euro kostet. Der Performance sank auf exakt 50.000 Euro netto (vorher gut 53.000 Euro netto)

Was bedeutet das?

Auch das Model 3 wird wie Model S und Y nur ganz dezent gepflegt, was bisher noch nicht gescha. Man darf gespannt sein, was von den kleinen Reichweitenzusätzen in der Praxis übrig bleibt und ob die Qualität auch besser wurde.

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