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Tesla: Drittes Quartal 2019 wieder schwarz

Im dritten Quartal verdiente Tesla wieder Geld: 143 Millionen Dollar blieben hängen.

Das Model 3 ist nach wie vor der Treiber der Tesla-Absatzzahlen. | Foto: G. Soller
Das Model 3 ist nach wie vor der Treiber der Tesla-Absatzzahlen. | Foto: G. Soller
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Gregor Soller

Endlich wieder schwarze Zahlen bei Tesla: Bei 6,30 Milliarden Dollar Umsatz blieb zwischen Juli und September ein Gewinn von 143 Millionen Dollar. Damit liegt der Umsatz liegt in etwa auf dem Level des zweiten Quartals (6,35 Milliarden Dollar) und massiv deutlich über dem ersten Quartal 2019, aber unter den Rekorden des dritten und vierten Quartals 2018 mit 6,8 und 7,2 Milliarden Dollar. Doch wichtiger sind hier ohnehin die Gewinne.

Begründet wird das seitens Tesla mit „grundlegenden Verbesserungen der Effizienz im operativen Geschäft“ und nennt unter anderem reduzierte Herstellungs- und Materialkosten. Außerdem seien die Betriebskosten „auf dem niedrigsten Niveau seit Produktionsbeginn des Model 3“. Darüber hinaus sei das Tempo der Auslieferungen gesteigert und die Effizienz der Produktionslinien „drastisch verbessert worden“.

Im dritten Quartal lieferte Tesla nach eignen Angaben rund 97.000 Elektroautos aus, davon 79.600 Model 3 sowie 17.400 Model S und Model X. Hier konnte man ein neues Rekordquartal feiern. Für das Gesamtjahr korrigiert man die Zahlen allerdings nach unten: Jetzt werden noch 360.000 Auslieferungen angepeilt, was immer noch extrem viel ist, denn: Bisher wurden 2019 rund 255.000 Autos geliefert. Also müsste Tesla im Quartal vier auf 105.000 Auslieferungen kommen.

Unabhängig davon geht hinter den Kulissen das Planen weiter: Mit dem Model Y, einer weiteren Effizienzsteigerung und der Gigafactory in Shanghai will Tesla unterdessen weiter wachsen. Dabei schwebt Elon Musk durchaus vor, einmal eine Million Autos im Jahr zu bauen – irgendwann. Noch wichtiger ist es dabei aber, in der Gewinnzone zu bleiben, um die Anleger nicht noch weiter zu enttäuschen. Trotzdem dürfte das weiter schwierig bleiben, zumal auch in Europa noch eine Gigafactory entstehen soll. Schwung kommt auch in die Pick-up- und Lkw-Pläne: Ersterer soll noch im November gezeigt werden, Letzterer soll ab 2020 in begrenzter Stückzahl gefertigt werden.

Was bedeutet das?

Das Tagesgeschäft scheint Tesla langsam in den Griff zu bekommen, doch zum Auto-Großserienhersteller ist es noch ein weiter und steiniger Weg. Wenn die Investoren den mitgehen, kann ihn Tesla allerdings bewältigen.

 

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