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Tembo 4x4 e-LV: Elektrifizierter Land Cruiser kommt nach Deutschland

Maschinenhersteller GHH nimmt die von der niederländischen Firma Tembo auf Elektroantrieb umgerüsteten Toyota Land Cruiser sowie Hilux in sein weltweites Vertriebsprogramm auf.

Toyo unter Strom: GHH übernimmt den weltweiten Vertrieb der elektrifizierten Tembo Land Cruiser und Hilux. | Foto: Tembo
Toyo unter Strom: GHH übernimmt den weltweiten Vertrieb der elektrifizierten Tembo Land Cruiser und Hilux. | Foto: Tembo
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Johannes Reichel

Der Gelsenkirchener Maschinenspezialist und -hersteller GHH hat die elektrische Umrüstlösung für Toyota Land Cruiser sowie Hilux des niederländischen Anbieters Tembo in sein weltweites Vertriebsprogramm aufgenommen. Damit wird der auf E-Antrieb umgebaute Geländewagen auch in Deutschland erhältlich sein. Der Tembo 4x4 e-LV wird von den Niederländern seit 2016 auf Basis des Land Cruiser und seit 2018 auf Basis des Hilux angeboten. Tembo rüstet die Toyotas umfangreich um, stattet sie mit E-Motor und Batterie aus. Erhältlich sind die Allrad-Fahrzeuge namens Electric Cruiser und Electric HLX in mehreren Versionen, die alle auf der Toyota 70er- und Hilux-Serie basieren.

Einige Fahrzeuge laufen bereits in Deutschland, Canada, Irland, Schweden und Australien, dem Vernehmen nach mit positiver Resonanz. Der Anbieter verspricht niedrige direkte Betriebskosten sowie höhere Ausfallsicherheit, gepaart mit geringerem Gewicht. Zudem sei die Reduzierung der gasförmigen Emissionen, insbesondere der Dieselpartikel, eine der größten Herausforderungen vor allem im Untertagebau, skizziert der Anbieter weiter.

"Die Zeit der Dieselmotoren mit ihren negativen Auswirkungen auf Projektkosten (Bewetterung) und Mitarbeitergesundheit neigt sich unweigerlich dem Ende zu", glaubt man bei GHH.

Angetrieben werden die 4x4-Modelle von einem 65 kW Elektromotor mit 250 Nm Drehmoment. Die temperatur-geregelte, modular aufgebaute und austauschbare Batterie liefert im nachgewiesenen Untertageeinsatz eine Reichweite von real 80 bis 100 km. Sie ist auf 15 Jahre Lebensdauer oder 8.000 Ladezyklen ausgelegt (80 Prozent DoD) und lädt in 2,5 Stunden von 20 auf 80 Prozent, dank eines 15 kW-Laders an Bord. Das Fahrzeug erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h und kann Steigungen bis 45 Grad überwinden.

GHH mit Sitz in Gelsenkirchen verfügt über 50 Jahre Erfahrung in der Produktion von robusten und sicheren Fahrzeugen für den Berg- und Tunnelbau in Hart- und Weichgestein, darunter Fahrlader mit Nutzlasten bis 21 Tonnen sowie Muldenkipper bis 35 Tonnen. Sie sind weltweit im Rohstoffbau verbreitet. Der Anbieter ist Teil der Schmitz Kranz-Gruppe und sieht sich als einen der globalen Marktführer.

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