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Tata will E-Offensive im Werk Sanand starten

Tata Motors will das Werk in Sanand im indischen Bundesstaat Gujarat, wo auch der E-Tigor gebaut wird, ausbauen.

In Genf blickte Tata mit dem EVision Concept in eine elektrische Zukunft. | Foto: Tata Motors
In Genf blickte Tata mit dem EVision Concept in eine elektrische Zukunft. | Foto: Tata Motors
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Gregor Soller

Auch Tata investiert weiter in Elektromobilität: Dabei soll das Werk Sanand zur zentralen E-Auto-Fertigung ausgebaut werden.  Aktuell wird in dem Werk als der Tigor mit E-Antrieb gefertigt, der durch einen Großauftrag der staatlichen Energieagentur Energy Efficiency Services Limited (EESL) Rückenwind bekam. Die orderte vergangenes Jahr 10.000 Elektroautos bestellte. Auf dem freien Markt ist die Elektroversion allerdings vorerst nicht erhältlich. Nach dem Tigor soll auch der Tiago elektrifiziert werden. Außerdem zeigte man in Genf die EVision Concept genannte Limousine mit bis zu 450 km Reichweite, die 2020 auf den Markt kommen könnte. Aktuell produziert man in Sanand 400 Fahrzeuge pro Tag, ab 2019 sollen es 500 sein. Inzwischen soll das Werk Vollauslastung erreicht haben, seit der Inbetriebnahme im Juni 2010 sollen bisher rund 460.000 Fahrzeuge produziert worden sein. Ob man ein erneutes Engagement in Europa plant, bleibt weiter offen.

Was bedeutet das?

Auch Tata elektrifiziert seine Modelle. Wobei es sich bei Tigor und Tiago um elektrifizierte Verbrenner handelt - denkbar wäre künftig aber auch die Nutzung einer abgewandelten kostengünstigeren Version der neuen Jaguar-Land-Rover-Plattform, auf der der I-Pace steht, da diese deutlich konsequenter auf Elektromobilität ausgelegt ist.

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