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Suzuki: Fünf Stromer bis 2031

Die Auto-Expo in Delhi war der Startschuss für Suzuki: In Indien ist die Marke Maruti-Suzuki seit Jahrzehnten absoluter Marktführer – entsprechend wichtig ist der dortige Markt. Wo man jetzt den Grundstein für die Zukunft legte.

Mit dem EVX Concept in Delhi gab Suzuki einen Ausblick in die Zukunft. | Foto: Suzuki
Mit dem EVX Concept in Delhi gab Suzuki einen Ausblick in die Zukunft. | Foto: Suzuki
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Gregor Soller

Bis 2031 will Suzuki in Europa fünf vollelektrische Modelle auf der Straße haben. Los gehen soll es (endlich) 2025 mit dem eVX. Einem Modell, das optisch zwischen Swift und Vitara als Kompakt-CUV positioniert ist und der gemeinsamen Nenner für weltweite Stückzahlen für Suzuki sein könnte. In Indien könnte der eVX schon zum Modelljahr 2024 eingeführt werden. Um das Portfolio dort zu komplettieren, wird Suzuki in Indien auch CO2-neutrale Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor verkaufen, die mit CNG, Biogas und Ethanol-Mischkraftstoffen betrieben werden.

Bis 2031 will man insgesamt rund 31,8 Milliarden Euro in aktuelle und zukünftige Technologien investieren, um Klimaneutralität zu erreichen. In den Mittelpunkt der eigenen Zukunftsstrategie stellt Suzuki neben den Produkten auch Dienstleistungen, die die individuellen Ansprüche der Kunden und Kundinnen berücksichtigen sollen und mit den jeweiligen Ländern sowie Regionen wachsen sollen.

In Indien will man bis 2070 CO2-neutral sein

Weltweit strebt das japanische Unternehmen bis Ende 2050 in Europa sowie Japan und bis Ende 2070 auch in Indien CO2-Neutralität an. In Japan plant man bereits bis Ende 2023 die Einführung eines elektrischen Kleinwagens. Bis Anfang 2031 sollen dort insgesamt sechs E-Automodelle bringen, welche sich im Segment der Kleinwagen (Kei-Cars) und SUV bewegen. Darüber entwickelt Suzuki weiter neue Kleinstwagen und Kompaktfahrzeuge mit Hybrid-Antrieb.

CO2-neutrale Produktion bis Anfang 2036

Für seine japanischen Werke plant Suzuki bis Anfang 2036 CO2-Neutralität zu erreichen. Im Werk Kosai, dem größten Produktionszentrum von Suzuki in Japan, sollen die CO2-Emissionen der Lackierprozesse durch Erneuerung der Anlagen sowie die Verbesserung der Lackiertechnologien um 30 Prozent reduziert werden. Das Werk wird künftig auch grünen Wasserstoff herstellen, der für die Ende 2022 begonnenen Tests von Brennstoffzellentransportern verwendet wird.

Auch das Motorradewerk Hamamatsu wird CO2-neutral

Dem Werk Hamamatsu, welches als Zentrum der Suzuki Motorradproduktion gilt kommt eine besondere Bedeutung zuteil. Hier will man durch Reduktion des Energieverbrauchs und der Umwandlung in erneuerbare Energien innerhalb des Geschäftsjahres 2027 vollständig CO2-neutral zu produzieren. Suzuki plant, die dort gewonnenen Erkenntnisse auf andere Produktionskapazitäten übertragen, sodass bis spätestens Anfang 2036 alle japanischen Werke CO2-Neutralität aufweisen sollen.

Statt VW: Ausbau der Zusammenarbeit mit Toyota

Auch die Kooperation mit Toyota wird weiter ausgebaut. Man plant, gemeinsam Technologien wie autonome und batterieelektrische Fahrzeuge zu entwickeln. Außerdem will Suzuki die Expansion des Geschäfts in Schwellenländern und CO2-Neutralität in Indien vorantreiben sowie einen Recyclingkreiskauf aufsetzen.

Außerdem soll Suzuki Global Ventures, ein im Jahr 2022 gegründeter Risikokapitalfonds für Unternehmen, die Kollaboration mit Start-up-Unternehmen beschleunigen. Hierfür sind Investitionen in Bereiche geplant, die Lösungen für Kundenbedürfnisse und soziale Probleme finden und zu einem Ökosystem beitragen, das zusammen mit den Start-up-Unternehmen wachsen kann.

Was bedeutet das?

Suzuki ist erwacht! Zur Auto Show in Delhi zeigte der japanische Kleinwagenspezialist nicht nur E-Studien, sondern auch, wie er sein Geschäft bis 2031 ausrichten und elektrifizieren möchte.

 

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