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Suzuki: Elektrisierendes zur Japan Mobility Show 2023

Auch Suzuki zeigt vom 26. Oktober bis 5. November 2023 eine Vielzahl neuer Mobilitätslösungen. Die reichen vom Swift-Nachfolger bis zu fliegenden Autos, die man bereits ab 2024 in Serie bauen will!

 

Ab 2024 will Suzuki fliegende Fahrzeuge produzieren. | Foto: Suzuki
Ab 2024 will Suzuki fliegende Fahrzeuge produzieren. | Foto: Suzuki
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Gregor Soller

Auch Suzuki fährt zur Mobility Show im Heimatland wieder groß auf: man zeigt verschiedene Konzepte für eine vielfältige Mobilität, die sich nah am Alltag der Menschen orientiert: angefangen bei Konzeptmodellen von Autos und Motorrädern bis hin zu Außenbordmotoren und Mobilitätslösungen der nächsten Generation. Darüber hinaus stellt Suzuki mehrstufige Initiativen auf dem Weg zur CO2-Neutralität vor

.Interieur des Konzeptfahrzeuges eVX erstmals präsentiert

Nachdem der Suzuki eVX erstmals auf der Auto Expo 2023 gezeigt wurde – als Ausblick auf das erste global bedeutende Suzuki BEV – ist die Studie sowohl außen als auch innen kontinuierlich weiterentwickelt worden. Auf der Japan Mobility Show 2023 wird das Interieur zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Das eVX Konzeptfahrzeug, ein vollelektrisches SUV mit einem markentypischen Allradantrieb, bietet bis zu 500 Kilometer Reichweite.

eWX: Vollelektrisches Mini-SUV in Kei-car Maßen

Dieses Konzept eines außergewöhnlichen und praktischen Kompaktwagens (Länge/Breite/Höhe: 3.395/1.475/1.620 Millimeter) mit Elektroantrieb überzeugt durch ein freundliches Erscheinungsbild mit einer klaren und einfachen Karosserieform, einem hellen und bequemen Innenraum sowie einer elektrischen Reichweite von bis zu 230 Kilometern. Gern auch nach Europa liefern zu bezahlbaren Tarifen!

e EVERY CONCEPT: Batterieelektrischer Mini-Van fürs Gewerbe

 Dieser Mini-Van (Länge/Breite/Höhe: 3.395/1.475/1.890 Millimeter) mit einer elektrischen Reichweite von bis zu 200 Kilometern wurde gemeinsam von Suzuki, Daihatsu und Toyota entwickelt. Der Elektro-Van verfügt über alle praktischen Eigenschaften eines Nutzfahrzeugs und kann bei Bedarf sogar als Stromquelle genutzt werden. Auch er könnte in Europa ein Erfolg werden.

Spacia Concept / Spacia Custom Concept

Der Kompaktwagen verbindet ein besonders ausgefallenes Design mit einer geräumigen Fahrerkabine und zielt darauf ab, das alltägliche Leben angenehmer, bequemer und komfortabler zu gestalten.

Weniger überraschend und futuristisch: Das Swift Concept

Das Konzeptmodell der neuen Generation des Suzuki Swift ist mit einer Vielzahl fortschrittlicher Sicherheitstechnologien ausgestattet, darunter das Kollisionsschutzsystem Dual Sensor Brake Support II (DSBSII), adaptives Fernlicht (AHS) und ein Fahrer-Überwachungssystem (DMS). Der hocheffiziente Antrieb sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Fahrleistung und Wirtschaftlichkeit.

Motorisierter Rollstuhl: Suzuki Senior Car

Dieser motorisierte Rollstuhl ist mit LED-Scheinwerfern und einem Ultraschallsensor ausgestattet, der vor ihm liegende Hindernisse erkennt. Über eine Kupplung wird ein unbeabsichtigtes Anfahren verhindert.

MOQBA: die nächste Generation der vierbeinigen Mobilität

Diese Studie mit Rädern und vier Beinen wurde für in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkte Personen entwickelt, die auch im gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr mitunter auf Hindernisse wie Stufen oder Treppen stoßen. Durch die Kombination des Basisgestells mit verschiedenen Aufbauten können Personen darauf stehen, sitzen oder liegen. Damit eignet sich MOQBA auch als Mobilitätslösung an Orten, die für Fahrzeuge in Notsituationen kaum passierbar sind.

Neue E-Scooter: SUZU-RIDE/SUZU-CARGO

In der für Suzuki komplett neuen Fahrzeugkategorie bietet das Unternehmen ein einsitziges Elektromobil an, das den Komfort eines E-Scooters mit einem stabilen Vierradantrieb vereint. Mit dem SUZU-RIDE lässt sich die Strecke zur Arbeit oder zur Schule bequem zurücklegen, während sich das SUZU-CARGO durch den großen Stauraum für Freizeitaktivitäten oder den Arbeitseinsatz eignet.

Suzuki GO!: die neue Elektromobilität

Dieses neue Mobilitätskonzept richtet sich an eine Zielgruppe im mittleren Seniorenalter. Sein einzigartiges Design verleiht dem Fahrzeug Stabilität; der Rahmen vermittelt ein sicheres Gefühl. Die auf das Wesentliche reduzierte und dadurch vereinfachte Bedienung per Joystick in Kombination mit einem Sicherheitssystem, das Hindernisse auf der Fahrbahn erkennt, resultiert in einem komfortablen Fahrgefühl.

Innovativ: Der LM-A - Lieferroboter für die „letzte Meile“

Dieser Lieferroboter wurde gemeinsam mit Lomby Inc. entwickelt. Das Unternehmen setzt sich mit Herausforderungen in der Logistikbranche auseinander. Bei dem Gemeinschaftsprojekt übernimmt Suzuki die Entwicklung von Motor und Plattform, Lomby arbeitet am ferngesteuerten oder autonomen Kontroll- sowie dem austauschbaren Batteriesystem.

Weiterführende Inhalte

e-PO: zusammenklappbares elektrisches Kleinkraftrad

Bei e-PO handelt es sich um ein klappbares elektrisches Kleinkraftrad, das gemeinsam von Suzuki und Panasonic Cycle Technology entwickelt wurde und mit einem Moped mit 50 ccm vergleichbar ist. Das Kleinkraftrad nutzt die Batterie und den Antriebsstrang von E-Bikes, bietet jedoch ab Werk eine stärkere Unterstützungsfunktion. Dadurch ist dessen Einsatz auch auf Autostraßen problemlos möglich. Dem Fahrer stehen drei Fahrmodi zur Wahl: komplett ohne Unterstützung, mit Pedalunterstützung sowie die Fortbewegung ausschließlich durch die Muskelkraft des Fahrers.

Mit Panasonic-Power: e-choinori

Genau wie der e-PO setzt dieser Elektroroller auf die Batterie- und Antriebseinheit von Panasonic Cycle Technology. Auch dieses Modell ist mit einem 50-ccm-Roller vergleichbar und basiert auf dem „Choinori“, der 2003 eingeführt wurde.

Klassiker, elektrisch reloaded: Der e-Burgman

Dieser 125-ccm-Prototyp wurde erstmals im April 2023 enthüllt und wird seitdem gemeinsam mit dem japanischen Unternehmen Gachaco getestet und kontinuierlich weiterentwickelt. Der Elektroroller verfügt über ein innovatives Akku-Austauschsystem. Darüber hinaus treibt Suzuki auch die Entwicklung einer wasserstoffbetriebenen Version auf Basis des Burgman 400 voran.

Kleiner elektrischer Außenbordmotor (Konzept)

Der kompakte und vollelektrische Außenbordmotor ist leicht zu transportieren und überaus wartungsarm. Sein Akku lässt sich zudem als Powerbank nutzen. Die Außenteile sind komplett unlackiert, was die Umweltbelastung minimiert. Auch das Mikroplastik-Sammelgerät von Suzuki gehört zur Ausstattung

Weitere bunte Projekte

Außerdem stellt Suzuki ein Biomethangas-Projekt in Indien vor. Den WagonR CBG (Compressed Biomethane Gas = Komprimiertes Biomethangas), den das Unternehmen erstmals im Mai auf dem G7-Gipfel in Hiroshima vorgestellt hat, außerdem einen wasserstoffbetriebenen Transportwagen: Um sein Ziel der CO2-Neutralität in seinen Produktionsanlagen zu erreichen, setzt Suzuki auf Wasserstoff als Energieträger. Ein Anwendungsszenario sind Transportwagen mit Brennstoffzellenantrieb im Werk Kosai. Ganz abgefahren sind fliegende Autos in Zusammenarbeit mit SkyDrive Inc.: Bereits ab 2024 plant Suzuki die Produktion fliegender Autos in seinem Werk in der Präfektur Shizuoka. Auf seinem Messestand der Japan Mobility Show zeigt Suzuki ein Modell im Maßstab 1:5

 

Was bedeutet das?

Japan ist zurück! Wenn man sieht, was Suzuki alles ankündigt, darf man gespannt sein, was auf der Japan Mobility Show noch alles Wildes ausgestellt werden wird!

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