Subarus erster Stromer heißt Solterra

Das SUV im C-Segment soll ab 2022 auch in Europa verkauft werden.

Der "Solterra" soll ab 2022 nach Europa kommen. | Foto: Subaru
Der "Solterra" soll ab 2022 nach Europa kommen. | Foto: Subaru
Gregor Soller

Solterra also: So wird Subarus erster Stromer heißen. Der Name entstand durch die Verbindung der Worte "Sol" und "Terra", den lateinischen Wörtern für "Sonne" und "Erde". Subaru hat dem EV diesen Namen gegeben, um „Mutter Natur zu würdigen und die Form der Koexistenz mit ihr gemeinsam mit den Kunden weiter voranzutreiben“.

Der Solterra wird der erste Subaru sein, das auf der speziell für batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) entwickelten e-Subaru Global Plattform gebaut wird. Die e-Subaru Global Plattform, die gemeinsam von Subaru und Toyota entwickelt wurde, ermöglicht die effiziente Einführung verschiedener Arten von Elektrofahrzeugen durch die Kombination mehrerer Module und Komponenten, wie z.B. der Front-, Mittel- und Heckpartie eines Fahrzeugs.

Dabei legt Subaru weiterhin Wert darauf, „überlegene passive Sicherheit und Fahrzeugstabilität“ auch auf der BEV-Plattform zu realisieren. Die weitreichende Zusammenarbeit mit Toyota umfasst Produktplanung, Design und Leistungsbewertung. Bei dieser Entwicklung kombinieren die beiden Unternehmen ihre jeweiligen Stärken, wie die langjährig erprobte Allradtechnologie von Subaru und die Fahrzeug-Elektrifizierungstechnologie von Toyota, um einen neuen SUV mit Eigenschaften zu schaffen, die nur ein reines Elektrofahrzeug bieten kann.

Ab Mitte 2022 soll der Solterra auch das europäische Programm ergänzen. Die Leistungswerte dürften weitgehend mit denen des Toyota BZ4X übereinstimmen, hieße: zwei Motoren mit 160 kW und eine Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 75 kWh. Die maximale Reichweite könnte ersten Vermutungen zufolge bei rund 500 Kilometern liegen.

Was bedeutet das?

Endlich kündigt auch Subaru einen reinen Stromer an. Man darf gespannt sein, wie der sich vom Toyota differenzieren wird, denn Allrad gibt es im BZ4X auch – doch der Boxermotor fällt als Unterscheidungsmerkmal weg.

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