Subaru stellt Stromer Solterra vor

Gemeinsam mit Toyota entwickelte Subaru den Solterra, wobei die Sternenmarke für das Allradsystem zuständig war. Neben dem 4WD gibt es auch einen Fronttriebler.

Der Solterra entstand gemeinsam mit Toyota. | Foto: Subaru
Der Solterra entstand gemeinsam mit Toyota. | Foto: Subaru
Gregor Soller

In Japan zählen bei neuen Autos alte Werte mehr denn je: So auch beim Subaru Solterra, der "Freude und Seelenfrieden" vermitteln soll. Gemeinsam mit Toyota entwickelte man als Basis die hier „e-SUBARU Globale Plattform“. Im Fokus standen auch hier Fahrdynamik und hohe Stabilität. Zur wahl steht eine Frontantriebsversion mit 150 kW (204 PS) und ein Allradler mit zwei Mal 80 kW, also 160 kW (218 PS) Gesamtleistung. Der im Boden liegende Akku bietet brutto 71,4 kWh Kapazität, am Schnelllader kann mit maximal 150 kW nachgeladen werden. Die Reichweiten gibt Subaru nach japanischem WLTC-Standard mit 530 Kilometern für den Fronttriebler und bis zu 460 Kilometer für den Allradler an.

Des 4,69x1,86x1,62 Meter messende Modell bietet üppige 2,85 Meter Radstand und mit 21 cm viel Boenfreiheit. Die Gewichte halten sich in Grenzen: Für den Fronttriebler nennt Subaru leer ca. 1.930 Kilogramm, für den Allradler 2.020 Kilogramm.

E-spezifisch setzt Subaru beim stärkeren Modell auf zwei Elektromotoren, bei denen die Marke das über viele Jahre gesammelte Know-how in der AWD-Technologie zur präzisen (An-)Steuerung aller vier Räder, das agile Ansprechverhalten der Elektromotoren und die flexible Verteilung der Antriebskraft zwischen Vorder- und Hinterachse voll ausnutzen soll. Wie die anderen SUV-Modelle von Subaru verfügt auch der Solterra über das X-MODE AWD-Kontrollsystem, das das Gefühl der Sicherheit auf unwegsamen Straßen erhöht. Die neue Funktion Grip Control soll auch offroad für bestes Fortkommen sorgen.

Das Fahrzeug wurde gemeinsam von Toyota und Subaru entwickelt, die im September 2019 eine neue Geschäfts- und Kapitalallianz im September 2019 eingegangen sind. Sie brachten Technologien und Wissen zusammen, die in beiden Unternehmen vorhanden sind. Unter dem Slogan "Let's make ever-better cars together" entwickelten die neuen Modelle die Ingenieure beider Unternehmen in „freundschaftlicher Rivalität“.

Die Markteinführung des Solterra wird Mitte 2022 in Japan, den Vereinigten Staaten, Kanada, Europa und China beginnen,

Was bedeutet das?

Futuristische Optik, aber keine Leistungs- oder Akkuhighlights: Der Solterra wird exakt im Zentrum der weltweiten Märkte fahren und dort endlich auch Elektromobilität bieten, die Subaru dingendst braucht. Nebenbei schlägt er auch optisch ein ganz neues Kapitel für die Marke auf – und wem Details am ebenso mutig gezeichneten Toyota-Schwestermodell nicht gefallen, kann stattdessen zum Subaru greifen.

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