Studie: Wie mobile Ladeinfrastruktur den CO2-Ausstoß senken kann

Das Institut für Energiesysteme und Fluid-Engineering der Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) wertete in Zusammenarbeit mit der Juice Technology AG, einem führenden Hersteller von mobilen Ladestationen, Daten zum Zusammenhang zwischen der individuellen Ladesituation und der Nutzung von E-Fahrzeugen aus. 

Mobile Ladetechnik wie der Juice Booster können helfen, den CO2-Ausstoß zu senken. | Foto: Juice
Mobile Ladetechnik wie der Juice Booster können helfen, den CO2-Ausstoß zu senken. | Foto: Juice
Gregor Soller

Die Schweizer wollten es wissen: In einer Studie sollte herausgefunden werden, ob sich ein gutes Angebot an mobilen Lademöglichkeiten neben der klassischen Ladeinfrastruktur ebenfalls positiv auf die Nutzung und das Fahrverhalten auf Elektrofahrzeuge auswirkt und ob sich hieraus auch eine Verringerung an CO2-Emissionen ergeben kann. Natürlich interessierte das auch die Juice Technology AG als Hersteller solcher Lademöglichkeiten. Das Ergebnis ist interessant, wie Prof. Dr.-Ing. Andreas Heinzelmann von der ZHAW erklärt:

„Ein Zusammenhang zwischen der Lademöglichkeit und den CO2-Emissionen zeigen die erfassten Daten.“

Insgesamt wurden 5000 Personen (mit einem Rücklauf von 11,26 Prozent) unabhängig von soziodemografischen Merkmalen, online, mittels quantitativem Fragebogen, in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt, die eine mobile Ladestation (Juice Booster 2) der Juice Technology AG in Verwendung haben.

85 Prozent der Juice-Booster-2-Nutzer bestätigten, dass sich der Besitz der mobilen Ladestation positiv auf die Entscheidung auswirkt, auf Verbrennerfahrzeuge zu verzichten. Für BEV-Nutzer ist besonders die zeit-, orts- und anschlussunabhängige Lademöglichkeit von ausschlaggebender Bedeutung. 53 Prozent der Befragten bestätigten, dass sie auf die Nutzung von Verbrennerfahrzeugen vollständig verzichten, wenn die mobile Ladestation zur Verfügung steht. Auch die restlichen 47 Prozent reduzieren, die Hälfte davon sogar erheblich, die Nutzung. Gemäss der Befragung sinkt durch die Verfügbarkeit des Juice Booster 2 zudem die Reichweitenangst bei 90 Prozent der Elektroautofahrer. Christoph Erni, Gründer und CEO der Juice Technology AG, freut sich:

„Es ist grossartig zu sehen, dass wir als Hersteller von Ladestationen, unter anderem des mobilen Juice Booster 2, nachweislich und erheblich zu einem Umstieg auf Elektrofahrzeuge beitragen können.“

Erni fährt fort:

„Damit umgehen wir die Diskussion um das Henne-Ei-Problem, ob nun erst mehr Elektrofahrzeuge genutzt werden müssen, damit es sinnvoll ist, die Ladeinfrastruktur auszubauen oder ob zuerst eine vernünftige Ladeinfrastruktur vorhanden sein muss, um die Nutzung von Elektrofahrzeugen zu fördern. Uns ist klar, dass die Ladeinfrastruktur ausschlaggebend ist – wie diese Studie ebenfalls bestätigt.

Die Studie im Überblick:

Grundgesamtheit: 5000 Befragte

Rücklauf: 563 Antworten (11,26 %)

Methode: Onlinebefragung in deutscher Sprache mittels Multiple Choice Fragebogen

Befragungszeitraum: 27.09.2019 bis 12.10.2019

Befragte: Personen aus Deutschland Österreich und der Schweiz, die 2018 und 2019 die mobile Ladestation Juice Booster 2 online über einen Webshop erworben haben.

Was bedeutet das?

Die Verfügbarkeit einer mobilen Ladestation kann aufgrund einer damit zusammenhängenden vermehrten Beschaffung und Nutzung von Elektrofahrzeugen auch zu CO2-Einsparungen führen.

Printer Friendly, PDF & Email