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Streetscooter-Mutter B-ON muss in Insolvenz

Nur von kurzer Dauer: Der Hersteller von E-Nutzfahrzeugen und Käufer der Ex-DHL-Marke musste Insolvenzantrag stellen und erhält einen vorläufigen Verwalter.

Hielt sich nicht lange: Die Streetscooter-Work-Nachfolger Sherpa gerieten wegen Lieferschwierigkeiten bei Komponenten in Zahlungsnöte und stehen jetzt vor dem endgültigen Aus. | Foto: B-ON
Hielt sich nicht lange: Die Streetscooter-Work-Nachfolger Sherpa gerieten wegen Lieferschwierigkeiten bei Komponenten in Zahlungsnöte und stehen jetzt vor dem endgültigen Aus. | Foto: B-ON
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Nadine Bradl

Der Hersteller elektrischer Lieferwagen, die B-ON GmbH, hat am vergangenen Freitag einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Aachen gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Dr. Dirk Wegener, Rechtsanwalt und Partner der dhpg, bestellt. Von der Insolvenz sind laut Mitteilung 78 Mitarbeiter der B-ON GmbH und circa 170 Mitarbeitende des Dürener Neapco-Werkes betroffen, das den Sherpa (ehemals StreetScooter WORK) für die B-ON GmbH produziert.

Zahlungsschwierigkeiten

Lieferengpässe bei Bauteilen führten zum Produktionsrückgang und damit in der Folge zu Zahlungsschwierigkeiten.

"Ziel ist es weiterhin, B-ON als führenden Anbieter von e-Mobility-Lösungen in Europa zu etablieren", erklärt Jörg Hofmann, Managing Director von B-ON.

Dirk Wegener, vorläufiger Insolvenzverwalter ergänzt: "Die Produktion soll kurzfristig wieder aufgenommen werden. Hierzu haben wir bereits erste Gespräche mit Kunden und Lieferanten geführt, die in den nächsten Tagen intensiv fortgesetzt werden."

B-ON produziert vollelektrische, leichte Nutzfahrzeuge. Das Unternehmen hat bereits zahlreiche Fahrzeuge im Markt und bietet ein elektrisches Flottenmanagement an. Außerhalb Deutschlands verfügt die Muttergesellschaft über Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, China und Lateinamerika.

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