Strava: App-Tool erleichtert Bike- und Scooter-Sharing

Mit dem Tool "Dockingstations" können Nutzer der Mobilitäts-App Bike-Sharing-Stationen und Leih-Scooter ausfindig machen. Damit will man Pendlern mehr Mobilitätsoptionen eröffnen. Daten von 601 Bike-Sharing und Scooter Anbietern in 544 Städten und 73 Ländern integriert.

Mehr Daten für mehr Mobilität: Strava nutzt seinen Datenpool konsequent aus und erweitert jetzt das Spektrum seiner App um Bike- und Scootersharing. | Foto: Strava
Mehr Daten für mehr Mobilität: Strava nutzt seinen Datenpool konsequent aus und erweitert jetzt das Spektrum seiner App um Bike- und Scootersharing. | Foto: Strava
Johannes Reichel

Seit kurzem hat der Bikenavigationsspezialist Strava seine App um das Tool “Dockingstations” erweitert, mit dem das Auffinden von Bike-Share-Stationen und Scootern möglich sein soll. Sowohl Abonnent*innen als auch Nicht-Abonnent*innen des Dienstes können von der neuen "Datenschicht" profitieren, wirbt der Anbieter. Die Funktion soll Pendler*innen helfen, ihre Optionen im Stadtgeschehen besser zu planen. Dabei wählen Abonnent*innen eine Bike-Share-Station aus und lassen sich eine passende Route ausgeben, um so den besten Ort zum Abstellen ihres Leih-Fahrrads in der Nähe ihres Ziels zu finden. Um eine Route von einem der vorgeschlagenen Startpunkte aus zu erstellen, navigiert man in der mobilen Strava-App zu Karten/Routen und kann per Click die Routenempfehlungen anpassen lassen.

Die neue Datenansicht umfasst Informationen von über 601 Bike-Sharing und Scooter Anbietern in 544 Städten und 73 Ländern weltweit. Die Informationen zu den über 71.000 Docking-Stationen stammen aus der General Bikeshare Feed Specification (GBFS), einer Open-Source-Mobilitätsdatenquelle. Verfügbar ist das Update sowohl im Web als auch für iOS und Android ab Version 272. Im kostenfreien Modell findet man die Neuerung beim Aufzeichnen von Aktivitäten, Premium-Nutzer*innen können auch über die Routen-Planung auf das Feature zugreifen.

Der Anbieter will sich mit diesem Update für sicherere und leichter zugängliche Fuß- und Fahrradwege einsetzen und sieht einen weiteren Schritt seit der Umstellung von Strava Metro auf ein kostenloses Tool. Mit jeder getrackten Fahrt würden die Daten genauer, wodurch Städteplaner*innen und Gemeinden besser darüber informiert werden, wie sich die Menschen in der Region bewegen, wirbt der Service weiter.

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