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„STEP“: So plant Subaru die Zukunft

Mit der Vision 2025 gibt Subaru seine Hauptziele für die Zukunft bekannt.

Die Firmenzentrale in Tokio gab jetzt die nächsten Schritte für die Zukunft bekannt. | Foto: Subaru
Die Firmenzentrale in Tokio gab jetzt die nächsten Schritte für die Zukunft bekannt. | Foto: Subaru
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Gregor Soller

In Sachen Futurismus und Elektrifizierung der Antriebe fiel Subaru bisher eher nicht als treibende Marke auf. Trotzdem planen auch die Japaner konkret in die Zukunft – zumindest bis 2025. Dabei helfen soll „STEP“, ein Akronym für Speed („Schnelligkeit“), Trust („Vertrauen“), Engagement und der als Fahrspaß ohne Kompromisse bekannten Prämisse „Peace of Mind and Enjoyment“ – allesamt Elemente, die eine entscheidende Rolle in der neuen Subaru-Vision spielen. Die Stückzahlen sollen weiter wachsen: Den weltweiten Absatz 2025 schätzt man auf 1,3 Millionen Einheiten.

In Summe sind die Ankündigungen von „STEP“ alle eher japanisch-dezent bis vage formuliert. Trotzdem gibt es interessante Eckpunkte: Subaru will die Nummer eins bei der Fahrzeugqualität werden. Dazu werden alle Prozesse überprüft. Das Unternehmen investiert hierfür insgesamt 150 Milliarden Yen (gut 1,1 Milliarden Euro) über fünf Jahre. Dazu gehört auch das „Subaru-zukuri“-Projekt (Bau einen Subaru): Hohe Qualität, hoher Mehrwert und niedrige Kosten sollen den Kundennutzen steigern. Die Initiative geht über die Fertigung hinaus und umfasst den gesamten Prozess von der Produktplanung bis zum Service.

In Richtung autonomes Fahren geht der Wunsch, dass bis 2030 niemand mehr in oder durch einen Subaru zu Tode kommen soll. Das Unternehmen verbessert deshalb sukzessive die Fahrerassistenzsysteme und die passive Crash-Sicherheit. Außerdem entwickelt man die Vernetzung und intelligente Technologien weiter. Allerdings auch hier, ohne bisher Partner bekannt zu geben, die diese Entwicklung mit forcieren können. Die gibt es dafür für die „Subaru Digital Innovation“, die durch vernetzte Fahrzeugtechnologien und persönliche Daten die Kundenansprache verbessern soll. Eine wichtige Rolle spielt laut Subaru auch die Elektrifizierung: Elektroautos, Hybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeuge erweitern die Modellpalette, bis wann, lässt man allerdings offen. Interessant ist in dem Zusammenhang die Ankündigung, weiter mit Toyota zusammenzuarbeiten. Die Initiative umfasst die gemeinsame Entwicklung von Technologien – unter anderem für vernetzte Fahrzeuge sowie für die strukturelle Basis von Elektrofahrzeugen.“

In Partnerschaft mit SBI Investment hat Subaru den privaten Fonds „Subaru-SBI Innovation Fund“ gegründet, der Start-ups in Japan und im Ausland unterstützt, die mögliche Synergieeffekte zu bestehenden und künftigen Geschäftsbereichen von Subaru bieten. Der Konzern arbeitet auf ein stabiles Wachstum hin und will die Marke „Subaru“ im Luft- und Raumfahrtgeschäft weiter ausbauen. Dabei sollen Projekte zur Technologieverifizierung und Partnerschaften vorangetrieben und die Zusammenarbeit mit dem Automobilgeschäft gestärkt werden. Die Ausgaben für strategische Investitionen sowie für Forschung und Entwicklung werden erhöht. Trotz dieser Maßnahmen will Subaru weiterhin eine branchenweit führende Profitabilität (Zielmarge von 10 Prozent und mehr) erzielen. Zusätzlich wird sichergestellt, dass die Eigenkapitalquote bei 50 Prozent oder höher liegt und die Eigenkapitalrendite (ROE) mindestens zehn Prozent beträgt – angestrebt werden 15 Prozent und mehr.

Was bedeutet das?

Auch Subaru rüstet sich für die Zukunft – bleibt dabei aber sehr vage bezüglich konkreter Planungen und Bekanntgaben, denn: Digitalisierung, Elektrifizierung und Invest in Startups kennt man von allen anderen Herstellern. Spannend ist die künftige Zusammenarbeit mit Toyota und die Verzahnung mit der Luft- und Raumfahrtsparte. Hier dürfte die eher konservativ angelegte Allradmarke weiterhin sehr eigene Wege gehen.

 

 

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