Stellantis will mit TheF Charging europaweites Schnellladenetz schaffen

Kooperationspartner planen von Italien ausgehend die Schaffung und Integration von Schnelladern quer durch Europa, mit dem Ziel 15.000 Stationen mit zwei Millionen Ladeplätzen zu erschließen.

Schneller laden in Europa: Auch der Stellantis-Konzern will sich jetzt am Aufbau einer Schnellladeinfrastruktur beteiligen - bis 2025 sollen 15.000 Stationen zu einem Netz anwachsen, öffentlich zugänglich, aber mit Sonderkonditionen für die Markenkunden. | Foto: Stellantis
Schneller laden in Europa: Auch der Stellantis-Konzern will sich jetzt am Aufbau einer Schnellladeinfrastruktur beteiligen - bis 2025 sollen 15.000 Stationen zu einem Netz anwachsen, öffentlich zugänglich, aber mit Sonderkonditionen für die Markenkunden. | Foto: Stellantis
Johannes Reichel

Der Stellantis-Konzern mit seiner e-Mobility Business Unit und der Ladenetzspezialist TheF Charging haben angekündigt, gemeinsam ein europaweites öffentliches Schnellladenetz schaffen zu wollen. Das Netz soll bis 2025 15.000 Locations mit zwei Millionen Ladeplätzen umfassen und zwar allgemein zugänglich sein, Stellantis-Kunden aber zu besonderen Konditionen. Man habe über 1.000 Eigner oder Betreiber von Standorten in ganz Europa identifiziert, die man nun integrieren und ausbauen will. Sie sollen nicht nur entlang der Fernstraßen, sondern auch in Stadtzentren, an öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Schulen oder an Transport-Hubs wie Flughäfen, Häfen oder Bahnhöfen entstehen sowie an Freizeiteinrichtungen oder Outlet-Centern. Erste Schnelllader sollen in Italien noch in diesem Jahr errichtet werden, dann will man auf ganz Europa expandieren. Man verfolge auch das Ziel, CO2-neutrale Energie bereitzustellen, mit der Absicht, das dann auch über die gesamte Wertschöpfungskette.

Die Kooperation soll das sogenannte Atlante project ergänzen, das man als Ergebnis der Partnerschaft zwischen Stellantis und NHOA zum Aufbau einer Schnellladeinfrastruktur in Südeuropa abgeschlossen hatte. In diesem Kontext werde man als potenziellen Hardware-partner auch die Konzernsparte und NHOA-Joint-Venture Free2Move eSolutions integrieren, das sich auf die Bereitstellung von E-Mobilitätsservices und Lösungen spezialisieren soll.

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