Stellantis stellt in Rüsselsheim Weichen auf Zukunft

Eine erste Visualisierung der Deutschland-Zentrale gibt einen Eindruck, wie sich der Stammsitz von Opel entwickeln wird. Mit dem Bau des grünen Campus hat man das Architektenbüro Patriarche beauftragt.

Künftige Stellantis-Zentrale in Rüsselsheim. |Foto: Stellantis
Künftige Stellantis-Zentrale in Rüsselsheim. |Foto: Stellantis
Thomas Kanzler

Am Opel-Stammsitz sollen auf deutlich reduzierter Fläche in unmittelbarer Nähe zum Werk Büros und Arbeitsstätten für die Verwaltung, Forschung und Entwicklung sowie den Vertrieb entstehen. Der neue Gebäudekomplex, der laut Opel CEO Uwe Hochgeschurz als konsequentes Niedrigenergiekonzept Vorbildcharakter haben wird, soll bis 2025 fertiggestellt werden und moderne und historische Gebäude verbinden. Besonders der geschichtsträchtige Gebäudekomplex K 40 soll ertüchtigt und in das Gesamtkonzept integriert werden. Das Gebäude wurde in den 60er Jahren als roter, backsteinverkleideter Industriebau erbaut und galt damals als das modernste Fabrikgebäude Europas. Im Süden des Areals ist ein Park geplant, der auch der Öffentlichkeit zugänglich sein wird. Mit den Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe zeigt Stellantis ein deutliches Bekenntnis in die Zukunft des Opel Standortes in Rüsselsheim.

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