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Stellantis steigert Nettoumsatz – BEVs legen um über 50 Prozent zu

Der Konzern gab seine Zahlen für das erste Quartal bekannt. Demnach steigerte sich der Nettoumsatz bei gleichzeitigem Rückgang der Fahrzeugauslieferungen. Doppelt so viele Stromer wie im Vorjahres-Quartal ausgeliefert.

In Europa eines der erfolgreichsten Modelle des Stellantis-Konzerns: Opel Mokka. Foto: Stellantis
In Europa eines der erfolgreichsten Modelle des Stellantis-Konzerns: Opel Mokka. Foto: Stellantis
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Thomas Kanzler

Stellantis blickt optimistisch ins neue Jahr. Bei der Vorstellung der Quartalszahlen betätigte Stellantis CFO Richard Palmer, dass aufgrund der guten Zahlen eine ordentliche Dividende von 1,04 Euro pro Aktie an die Anteilseigner ausbezahlt werde.

„Der Nettoumsatz im 1. Quartal stieg dank starker Nettopreise, dank eines günstigen Fahrzeugmixes und positiver Wechselkurseffekte um 12%, während die Auslieferungen um 12% zurückgingen“, erläuterte Palmer, „unsere Prognose für das Gesamtjahr für zweistellige Margen beim angepassten Betriebsergebnis und einen positiven Cashflow wird trotz der Herausforderungen durch die Angebots-Situation und die Inflation bestätigt, da eine gute Produktdynamik und strategische Partnerschaften weiterhin den Weg ebnen.“

In USA vor allem SUVs, in Europa die kleinen Modelle erfolgreich

Die Ergebnisse offenbaren laut Stellantis den Erfolg der „Dare Foreward 2030“ – Technologieoffensive des Autobauers. Die Umsätze des Konzerns im ersten Quartal 2022 zeigen Stärken einiger aktueller Fahrzeuge, wie zum Beispiel der Jeep Grand Cherokee L und Wagoneer/Grand Wagoneer für Nordamerika. In Europa waren vor allem DS4, der neuer Fiat 500e, Opel Mokka sowie die leichten Nutzfahrzeuge erfolgreich. Grand Cherokee, Peugeot 3008 und Citroën C4 waren im Nahen Osten und Afrika die bestverkauften Modelle. Dazu haben Fiat Pulse, Jeep Compass, Peugeot 208 und Fiat Cronos zur Marktführerschaft in Südamerika beigetragen.

Starker Zuwachs bei den BEV

Zudem setzt sich die Produktdynamik von Stellantis bei emissionsarmen Fahrzeugen fort: Die batterieelektrischen-Verkäufe im erweiterten Europa legten im Jahresvergleich um mehr als 50 Prozent zu. Dabei hat das Unternehmen auch wichtige Fortschritte auf dem Weg zu der geplanten Batteriekapazität von 400 GWh bis 2030 erzielt, indem im ersten Quartal 2022 strategische Partnerschaften mit LG Energy Solution und Automotive Cells Company (ACC) eingegangen wurden.

Ausbau der Akku-Kapazitäten und neue Partnerschaften

Im Rahmen dieser wird die erste große Produktionsanlage für Lithium-Ionen-Batterien in Kanada entstehen (Windsor) sowie eine neue Batterieanlage im Werk Termoli (Italien). In einem weiteren Schlüsselbereich des Plans Dare Forward 2030, der einen konsequenten Kurs in Richtung einer nachhaltigen Zukunft vorgibt, ist Stellantis im Rahmen des Softwaredefinierten Ansatzes strategische Partnerschaften mit Amazon und Foxconn eingegangen.

Was bedeutet das?

Der Rückgang bei den Fahrzeug-Auslieferungen ist laut Stellantis vor allem dem Halbleitermangel anzulasten. Demensprechend kann sich das Ergebnis sehen lassen. Auf dem extrem wichtigen Markt in China ist der Konzern aber kaum vertreten, hier ist noch gewaltig Luft nach oben.

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