Stellantis: Neue Fiat-Stromer aus Serbien

Stellantis baut das Ex-Yugo- respektive Zastava-Werk im serbischen Kragujevac für 190 Millionen Euro um, um dort künftig Elektromodelle zu fertigen.

Stellantis baut das Werk im serbischen Kragujevac um - aktuell wird dorrt noch der Fiat 500 L produziert. | Foto: Fiat
Stellantis baut das Werk im serbischen Kragujevac um - aktuell wird dorrt noch der Fiat 500 L produziert. | Foto: Fiat
Gregor Soller

Das Ex-Yugo-Werk hat den Krieg überlebt und wurde anschließend von Fiat übernommen. Aktuell läuft dort noch der Fiat 500 L vom Band, er in Deutschland bereits aus dem Fiat-Angebot flog. Im serbischen Kragujevac soll ab dem Frühjahr 2024 dann ein neues Elektromodell der Marke Fiat produziert werden – das berichtet unter anderem "Automotive News Europe mit Bezug auf Fiat. Bei dem neuen Stromer könnte es sich um einen elektrischen Panda, den neuen elektrischen Punto oder einen elektrischen Nachfolger des Fiat 500L handeln, der als Crossover auch mit dem Fiat 500 X in einer Baureihe zusammengelegt werden könnte. Fest steht, dass es sich auf jeden Fall um elektrische Klein- und Kompaktwagen handeln wird.

Die Fabrik, einst FCA Srbija, jetzt Stellantis, ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Stellantis und der serbischen Regierung, die daran ein Drittel hält. Stellantis will bis zum Ende des Jahrzehnts in Europa ausschließlich batterieelektrisch angetriebene Pkw verkaufen.

Was bedeutet das?

Vor allem Serbien wird sich freuen: Kragujevac bleibt erhalten und wird mit in die elektrische Stellantis-Zukunft eingebunden. Zumal das Werk schon immer mit günstigen Löhnen punkten konnte und das Risiko zu einem Drittel vom serbischen Staat getragen wird. Und der Fiat-Arm von Stellantis erhält durch den Umbau schnell weitere Kapazitäten für neue Stromer.

 

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