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Stellantis erhöht Produktion von elektrischen Antriebsmodulen

Mit einer Investition von 103 Mio. Euro wird das ungarische Werks Szentgotthard für die zentralen Elektrifizierungsziele des Strategieplans „Dare Forward 2030“.

Die in Szentgotthard produzierten EDMs sollen in Fahrzeugen eingesetzt werden, die auf einer neuen, für batterieelektrische Fahrzeuge ausgelegten STLA-Plattform montiert werden. (Foto: Stellantis)
Die in Szentgotthard produzierten EDMs sollen in Fahrzeugen eingesetzt werden, die auf einer neuen, für batterieelektrische Fahrzeuge ausgelegten STLA-Plattform montiert werden. (Foto: Stellantis)
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Claus Bünnagel

Stellantis will die Produktionskapazität von elektrischen Antriebsmodulen (EDMs) erhöhen und dafür die Produktion in Szentgotthard ab Ende 2026 erweitern. Dafür investiert der Automobilhersteller 103 Mio. Euro einschließlich Investitionszuschüsse und Beiträge der ungarischen Regierung in das ungarische Werk. Das Unternehmen hat bereits die Standorte in Trémery-Metz (Frankreich) und Kokomo (Indiana, USA) für die Produktion von EDMs aufgerüstet. Darüber hinaus erhöht der Mirafiori-Komplex in Italien ab 2024 die Produktion der nächsten Generation von elektrifizierten Doppelkupplungsgetrieben (eDCTs) für Hybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeuge von Stellantis.

3-in-1-EDMs

Die in Szentgotthard produzierten EDMs sollen in Fahrzeugen eingesetzt werden, die auf einer neuen, für batterieelektrische Fahrzeuge ausgelegten STLA-Plattform montiert werden. Zu den neuen Aufgaben im Zusammenhang mit der Produktion von Elektroantrieben im Werk gehören die Bearbeitung bestimmter Schlüsselkomponenten sowie die Endmontage und Prüfung von 3-in-1-EDMs. Diese bestehen aus Elektromotor, Untersetzungsgetriebe und dem Wechselrichter in einer einzigen Einheit. Im Werk Szentgotthard werden derzeit 1,2-l-Turbo-Dreizylinder- und 1,6-l-Vierzylinder-Verbrennungsmotoren produziert, die in einer Vielzahl von Fahrzeugen der Stellantis- Marken zum Einsatz kommen.

Strategieplan „Dare Forward 2030“

Stellantis investiert in den nächsten zehn Jahren mehr als 50 Mrd. Euro in die Elektrifizierung, um die Ziele des Strategieplans „Dare Forward 2030“ zu erreichen: Bis 2030 sollen 100 % der Pkw-Verkäufe in Europa und 50 % der Verkäufe von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in den USA batterieelektrische Fahrzeuge sein. Um diese Absatzziele zu erfüllen, sichert sich das Unternehmen eine Batteriekapazität von rund 400 GWh, einschließlich der Unterstützung durch sechs Batteriefabriken in Nordamerika und Europa.

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