Sono Motors erweitert Kooperation mit Continental für Entwicklung des Solar-Elektroautos Sion

Das Serien-Validierungsfahrzeuge des Sion wird mit mehreren Hard- und Softwarelösungen des Technologieunternehmens Continental ausgestattet sein. Conti hatte bereits 2018 unter anderem den E-Motor des Solar-E-Fahrzeugs entwickelt.

Der Sion wird mit einem Conti-Motor angetrieben, nun sollen auch Hard- und Software von dem Zulieferer aus Hannover kommen.| Foto: Sono Motors
Der Sion wird mit einem Conti-Motor angetrieben, nun sollen auch Hard- und Software von dem Zulieferer aus Hannover kommen.| Foto: Sono Motors
Thomas Kanzler

Sono Motors erweitert seine Kooperation mit dem Technologieunternehmen Continental. Die Serien-Validierungsfahrzeuge des Solar-Elektroautos (SEV) Sion werden dabei mit weiteren Technologien ausgestattet. Im Rahmen der erweiterten Zusammenarbeit wird unter anderem erstmals ein Fahrerassistenzsystem (ADAS) von Continental in die Serien-Validierungsfahrzeuge von Sono Motors integriert.

ADAS von Continental

Ein zukunftssicheres ADAS-Feature soll serienmäßig in jedem Sion enthalten sein. Der Preis für den Sion soll bei etwa 25.000 Euro netto liegen. Perspektivisch soll das Fahrerassistenzsystem (ADAS) das Fahren im Sion nicht nur sicherer und komfortabler machen, sondern auch sicherstellen, dass der Sion die kommenden strengeren Verkehrssicherheitsvorschriften der Europäischen Union einhält. Die erweiterte Zusammenarbeit ermöglicht es Sono Motors, durch die Nutzung bestehender moderner Technologien, die Effizienz der Fahrzeugentwicklung zu steigern. Sono Motors plant, die Produktion des Sion, der das Potenzial hat, das weltweit erste preiswerte Solar-Elektroauto zu werden, in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 aufzunehmen.

„Unsere Partnerschaft mit Continental begann 2018 mit der Arbeit an Komponenten wie dem E-Motor, der Software für das Fahrzeugsteuergerät und dem Airbag-Steuergerät. Die Ausweitung unserer Kooperation auf andere Bereiche wie ADAS und Fahrzeug-Konnektivität hilft uns nicht nur, schnelle und entscheidende Fortschritte in der Entwicklung zu machen, sondern gibt uns auch die Gewissheit, dass wir unseren Kund:innen Technologie von bewährter Qualität liefern werden“, sagt Laurin Hahn, Mitgründer und CEO von Sono Motors.

Durch fortschrittliche Technologien sicherer und smarter

In enger Zusammenarbeit haben Continental und Sono Motors die Software für die Komfort- und Klimasteuerung sowie das Energie-, Ladestands- und Wärmemanagement des Antriebsstrangs entwickelt. Im Rahmen der erweiterten Kooperation wird Continental auch intelligente Konnektivitäts-Funktionen wie ein passives Zugangs- und Smart Entry-System für die Serien-Validierungsfahrzeuge bereitstellen. Dieses erkennt automatisch authentifizierte Nutzer, die sich dem Auto nähern, öffnet die Fahrzeugtüren und startet die Niederspannungssysteme. Auch der Start-Stopp-Knopf für die Serien-Validierungsfahrzeuge kommt von Continental. Im Bereich Sicherheit integrieren die beiden Unternehmen außerdem den Crashsensor des Sion. Auf dem Continental-Prüfgelände in Frankfurt haben Ingenieure beider Unternehmen bereits ein intensives Testprogramm mit den Serienfahrzeugen gestartet. Dabei werden die integrierten Technologien weiter validiert und verbessert.

„Wir engagieren uns besonders für nachhaltige Mobilitätslösungen. Deshalb freuen wir uns, zusammen mit Sono Motors ein klimafreundliches und spannendes Mobilitätsprojekt zu entwickeln“, sagt Christoph Falk-Gierlinger, Geschäftsführer des Entwicklungs- und Produktionsdienstleisters von Continental, Continental Engineering Services.

Was bedeutet das?

Wieder neue technische Infos zum Solar-E-Auto Sion. Und die Ankündigung, im zweiten Quartal mit der Produktion zu starten. Sono war die letzte Zeit vor allem mit Pressemitteilungen zu Solarlösungen auf Bussen und LKW aufgefallen, hoffentlich kommt der Sion auch endlich „in die Puschen“.

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