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sonnen: Solarstrom fürs E-Auto-Laden nutzen

Der Home Charger 2 ermöglicht durch drei Lademodi und automatische Phasenumschaltung, selbsterzeugten Solarstroms auch an bewölkten Tagen zu nutzen.

Die Ladelösung sonnenHome Charger 2 richtet sich nicht nur an Privat-, sondern auch an Firmenwagenbesitzer. (Foto: sonnen)
Die Ladelösung sonnenHome Charger 2 richtet sich nicht nur an Privat-, sondern auch an Firmenwagenbesitzer. (Foto: sonnen)
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Claus Bünnagel

Die neue intelligente Wallbox sonnenHome Charger 2, voraussichtlich ab Herbst 2024 in Deutschland erhältlich, bindet Elektroautos automatisiert in Energieproduktion und -verbrauch des Haushalts ein und passt das Ladeverhalten dynamisch an Solarstromerzeugung und Bedarf an. Dies geschieht mittels drei Lademodi: Smart, Power und Eco.

Die drei Lademodi

  • Im Smart-Modus wählt der Charger 2 die Ladezeitfenster, um das Fahrzeug bis zur gewünschten Abfahrtszeit mit möglichst viel Solarstrom aufzuladen. Wird beispielsweise in der sonnigen Mittagszeit ein Überschuss an Solarstrom erwartet, verschiebt das Gerät den Ladevorgang des Elektrofahrzeugs auf diese Zeit
  • Im Power-Modus wird das Fahrzeug schnellstmöglich mit der maximal verfügbaren Leistung von bis zu 11 kW aus der Hausbatterie oder dem Stromnetz geladen
  • Der Eco Modus wiederum ermöglicht rein solares Laden unabhängig von der Dauer des Ladevorgangs

Um den Eigenverbrauch des selbst erzeugten Solarstroms zu maximieren, unterstützt der Charger 2 das direkte solare Laden des Elektroautos auch an bewölkten Tagen. Dank integrierter Phasenumschaltung wechselt das System je nach verfügbarer Leistung automatisch zwischen ein- und dreiphasigem Laden. So kann das Fahrzeug bereits bei einer geringen Ladeleistung von 1,38 kW einphasig mit PV-Überschuss vom Hausdach laden.

Firmenwagenbesitzer im Fokus

Die Ladelösung von sonnen richtet sich nicht nur an Privat-, sondern auch an Firmenwagenbesitzer. Um deren Anforderungen an eine verlässliche Abrechnung zu erfüllen, wurde der Charger 2 eichrechtskonform entwickelt. Kunden können so beispielsweise ihre Firmenwagen zuhause laden und die Kosten pro kWh mit ihrem Arbeitgeber abrechnen.

Installation und Inbetriebnahme

Eine separate Montageplatte und eine frontseitige Installationsabdeckung bieten eine einfache und schnelle Montage des Charger 2. Der bereits integrierte DC-Fehlerstromschutz reduziert den Installationsaufwand zusätzlich. Nach der Inbetriebnahme lässt sich das Gerät über die sonnen-App steuern und ist damit nahtlos in das digitale Ökosystem von sonnen eingebunden. So kann in der sonnen App beispielsweise die aktuelle Ladeleistung überprüft, der Ladevorgang gestoppt oder der Lademodus gewechselt werden. Zum Schutz vor unbefugter Nutzung wird das Ladesystem über die App oder per RFID-Karte freigeschaltet.

Elektroautos als stabilisierender Teil des Stromnetzes

Das intelligente Ladeverhalten des sonnenHome Charger 2 optimiert nicht nur den Eigenverbrauch des Solarstroms im Haushalt. Es kann auch Überlastungen des Stromnetzes verhindern, die auftreten würden, wenn immer mehr Elektroautos zeitgleich geladen werden. Dazu vernetzt sonnen die Batterien von Elektrofahrzeugen im virtuellen Kraftwerk sonnenVPP und steuert sie netzdienlich. So werden im Smart-Modus beispielsweise Ladefenster in Zeiten gelegt, in denen besonders viel erneuerbarer Strom produziert wird, um Lastspitzen im Stromnetz zu glätten. Für Haushalte ergeben sich daraus zusätzliche monetäre Vorteile wie die VPP-Gewinnbeteiligung im Rahmen des Stromvertrags sonnenFlat.

Auch von den anstehenden Reformen gemäß Paragraf 14a des Energiewirtschaftsgesetzes können Charger-Kunden finanziell profitieren. Das Gesetz dient dazu, die Überlastung des Stromnetzes durch neue Anlagen wie Elektrofahrzeuge oder Wärmepumpen zu verhindern. Demnach soll netzdienliches Verhalten dieser Anlagen mit etwa 150 Euro pro Jahr durch den jeweiligen Netzbetreiber belohnt werden.

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