So sieht Mitsubishis E-Evolution Concept aus

Das elektrische Hochleistungs-SUV soll neues Kapitel in der Markenstrategie aufschlagen.

Mitsubishi will in Tokio wieder Staub aufwirbeln. | Foto: Mitsubishi
Mitsubishi will in Tokio wieder Staub aufwirbeln. | Foto: Mitsubishi
Gregor Soller

Nachdem das Programm jahrelang zerfasert und verkleinert wurde, will Mitsubishi jetzt neu durchstarten. Beim E-Evolution Concept sollen blaue Linien die Position von Kameras und Sensoren akzentuieren hinter einem schwarz gehaltene Frontgrill, abgeschirmt unter Glas. Unterhalb der Scheinwerfer sollen große Lufteinlässe elektrischen Bremssättel kühlen. Und der große hexagonale Heckabschluss soll optisch von der Reserveradabdeckung des Pajero inspiriert worden sein.

Auch hier scheint die Instrumententafel frei vor dem Fahrer frei zu schweben und zeigt die Mitsubishi-typische horizontale Teilung: Oberhalb der waagerechten Achse werden Fahrerinformationen übermittelt, darunter sitzen die Bedienelemente. Zur Anzeige von Fahrer-, Navigations- und Coachinginformationen spannt sich ein Flachbildschirm über die gesamte Breite des Armaturenbretts. Flankiert wird der von zwei kleineren Monitoren zur Darstellung der Bilder von Front- und Rückfahrkameras. Über eine Reihe von Sensoren erkennt das künstlich intelligente Auto in Echtzeit Parameter wie Änderungen der Straßen- und Verkehrsverhältnisse oder Intentionen des Fahrers und soll diese mit dem Verhalten des Fahrzeugs koordinieren. Eine spezielle Coachingfunktion ermöglicht es dem AI-System sogar, die Fähigkeiten des Fahrers zu analysieren und per Sprachdialog und optischer Information im Cockpit-Display zu verbessern.

Ein Elektromotor treibt die Vorderräder an, während an den Hinterrädern zwei weitere, über ein elektronisches Torque Vectoring gekoppelte E-Maschinen als „Dual Motor Active Yaw Control“-Verbund (AYC) zum Einsatz kommen.

Was bedeutet das?

Mitsubishi meldet sich zurück – und behält diese Dynamik und Wildheit hoffentlich bei!
 

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