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Skodas MEB-SUV kommt 2020

Wie die Plattform Automobil-Produktion berichtet, soll der „Vision E“ als SUV und SUV Coupé starten.

Prinzipiell sehr seriennah: Der Vision E auf dem neuen MEB-Baukasten. Die Serie wird 2020 eingeführt. | Foto: Skoda
Prinzipiell sehr seriennah: Der Vision E auf dem neuen MEB-Baukasten. Die Serie wird 2020 eingeführt. | Foto: Skoda
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Gregor Soller

Mit der neuen „MEB“-Plattform startet auch Skoda ins Elektrozeitalter. Wie das ungefähr aussehen könnte, zeigte man auf der IAA 2017 mit der Konzeptstudie „Vision E“. Jetzt sind weitere Details zur elektrifizierten Zukunft der Tschechen durchgesickert. In Dresden erklärte man, dass Skoda im Gegensatz zu anderen Konzernmarken, die ihre Modelle alle in Sachsen fertigen werden, eine eigene  Linie für Elektrofahrzeuge erhalten wird, wahrscheinlich im Stammwerk Mlada Boleslav. Außerdem äußerte sich Skoda-Chef Bernhard Maier in einem Interview zuletzt dahingehend, dass Skoda durchaus noch SUV oberhalb des Kodiaq in Betracht ziehen könnte, der zudem in China auch als „Coupé“ angeboten wird.

Entsprechend könnte daraus 2020 der erste rein elektrisch angetriebene Skoda werden, der als großes SUV auf der Elektroplattform MEB steht und als Standard- und Coupéversion kommen könnte. Das „Coupé“ wurde optisch bereits mit Vision E umrissen – jetzt darf man auf das „Standard-SUV“ gespannt sein.

Was bedeutet das?

Skoda wächst weiter und bewahrt sich durchaus Eigenständigkeit im Konzern: So versuchen die Tschechen weiterhin, einen Großteil der Entwicklung und Produktion im eigenen Land zu halten und planen Gerüchten zu Folge, die Elektromobilität per MEB-Plattform eher von „oben nach unten“ einzuführen, wenngleich man davon ausgehen kann, dass den E-SUV sicher bald ein kompakter preisgünstiger Elektriker im Rapid-Format zur Seite gestellt werden könnte, der ähnlich dem VW I.D. viel Platz auf kompakter Fläche bieten wird – davon allerdings tendenziell mehr als der I.D.  

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