Werbung
Werbung
Werbung

Skoda startet in Bratislava die E-Marke iV

Erste Modelle sind der elektrische Citigo e iV und der Superb iV Plug-in-Hybrid.

Mit Citigo und Superb startet Skoda ins elektrifizierte Zeitalter. | Foto: Skoda Auto
Mit Citigo und Superb startet Skoda ins elektrifizierte Zeitalter. | Foto: Skoda Auto
Werbung
Werbung
Gregor Soller

Bei Skoda heißen elektrifizierte Fahrzeuge fortan iV. Dazu soll mit der Zeit ein komplettes vernetztes Ökosystems für Elektromobilität entstehen. Dazu zählen auch bei den Tschechen Wallboxen in verschiedenen Leistungsstufen oder auch eine E-Charge Card, wie sie auch Audi anbietet.

Der Citigo e iV wird von einer 61 kW starken E-Maschine angetrieben. Das Drehmoment beträgt 210 Nm, die Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 130 km/h abgeregelt. Die Batterie kommt auf eine Kapazität von 36,8 kWh, genug für eine WLTP_Rechweite von bis zu 265 Kilometern.

Der AC-Ladevorgang bis 80 Prozent dauert mit dem 7,2 kW Onboard-Charger gute vier Stunden. Per 40-kW-CCS-Gleichstromlader sind 80 Prozent in rund einer Stunde erreicht, womit das Auto auch für Not- und PÜfelgedienste schnell wieder zum Einsatz stünde. Die müssten dann allerdings die Ausstattungsvariante Style ordern, denn nur dort sind CCS-Laden und AC-Ladekabel serienmäßig an Bord, bei der günstigeren Version Ambition kosten sie Aufpreis. Trotzdem bleibt der Preis heiß: Der Citigo e iV wird nur als 5-Türer in den zwei Varianten angeboten und soll unter 20.000 Euro starten, netto sind das gut 16.800 Euro und mit Förderung kommt man schnell in erschwingliche Bereiche.

Die Serienfertigung beginnt im zweiten Halbjahr 2019, die Auslieferungen sind für Anfang 2020 geplant. Dem Citigo iV werden ein überarbeiteter VW e-Up und vorraussichtlich ein Elektro-Seat Mii zur Seite gestellt – die Autos sind weitgehend identisch.

Größere Unterschiede gibt es in den größeren Klassen: Dort feierte der Superb iV Plug-in-Hybrid Premiere: Der 1,4-TSI-Benziner mit 115 kW und ein Elektromotor mit 85 kW entwickeln gemeinsam eine Systemleistung von 160 kW und ein Drehmoment von 400 Nm. Die rein elektrische Reichweite mit der 13-kWh-Batterie beträgt bis zu 55 Kilometer im WLTP-Zyklus. Aufgeladen werden kann der Akku innerhalb von 3,5 Stunden mit einer AC-Ladeleistung von bis zu 3,6 kW.

Die Plug-in-Produktion im Werk Kvasiny läuft Anfang Herbst dieses Jahres an, die Markteinführung erfolgt auch hier Anfang 2020. Die rein elektrisch angetriebenen Skoda-Modelle werden in Mladá Boleslav produziert. Interessant: Zusätzlich zu den Elektrofahrzeugen produziert man dort ab 2019 auch Elektrokomponenten für Plug-In-Hybridmodelle mehrerer VW-Konzernmarken.

Was bedeutet das?

Tschechien ist genauso Autoaffin wie Deutschland und Skoda schert aus dem MEB-Produktionsverbund aus: Während Audi, Seat und VW in Zwickau fertigen, produziert Skoda seine Stromer im Stammwerk. Und liefert von dort aus auch Komponenten. Dass die Tschechen überhaupt in E-Zeitalter starten, wurde Zeit!

 

Printer Friendly, PDF & Email
Werbung
Werbung