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Skoda Epiq: Episches Elektroangebot?

Schon 2023 stellte Skoda in Mlada Boleslav sein künftiges Portfolio vor. Der 4,1 Meter kurze Einstiegsstromer soll mit 490-Liter-Kofferraum, „Cleverness“, bis zu 400 km Reichweite und Preisen ab 25.000 Euro punkten. 

 

Knackiges SUV, made in Spain: Das neue elektrische Einstiegsmodell von Skoda Auto heißt "Epiq". | Foto: Skoda Auto
Knackiges SUV, made in Spain: Das neue elektrische Einstiegsmodell von Skoda Auto heißt "Epiq". | Foto: Skoda Auto
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Gregor Soller

Große Elektro-SUV bauen kann jeder, aber kleine, erschwingliche bleiben nach wie vor eine Kunst. Und nachdem VW und Cupra ihre künftigen Einstiegsmodelle bereits gezeigt haben, enthüllt jetzt auch Skoda seines, das auf den Namen „Epiq“ hören wird. Klaus Zellmer, Skoda Auto Vorstandsvorsitzender, freut sich:

„Der künftige Skoda Epiq bietet jede Menge Auto zu einem attraktiven Preis und einen großen Innenraum bei kompakten Abmessungen. Unsere Kunden wollen die Wahl haben, daher erweitern wir unser wachsendes Elektromobilitätsportfolio um dieses beliebte Segment. Ich hoffe, die ersten Eindrücke demonstrieren, dass der Epiq durch modernes Design, alltagstaugliche Reichweite und nutzerfreundliche Technologien glänzen kann – und noch dazu erschwinglich ist.“

Der Name ist einfach zu merken: Das E am Anfang steht auch hier für den rein elektrischen Antrieb, das Q am Wortende ist das Markenzeichen der SUV-Palette der Marke. Epiq leitet sich vom altgriechischen Wort ‚epos‘ ab, was so viel wie ‚Wort‘ oder ‚Vers‘, aber auch ‚Geschichte‘ oder ‚Gedicht‘ bedeutet. Worauf die Tschechen aber eigentlich abzielen: Der Name erzeugt auch positive Assoziationen zu Adjektiven wie erstaunlich, großartig, außergewöhnlich und bemerkenswert.

Mit cleveren Features und seiner Vielseitigkeit soll der Epiq die Anforderungen von Familien- wie auch Lifestyle-orientierten Kunden zu erfüllen. Gebaut wird er allerdings nicht in Tschechien: Er wird im spanischen Pamplona montiert als Teil eines gemeinsamen Entwicklungs- und Produktionsprojekts von den Marken der Volkswagen Volumengruppe Skoda, Cupra und Volkswagen.

Optisch orientiert sich der Epiq klar an der Studie Vision 7S

Interessant: Noch 2024 soll der Elroq unterhalb des Enyaq kommen, der aber noch nicht gezeigt wurde. Optisch folgt der Epiq dem Vision 7S, der als siebensitziges Topmodell die elektrische SUV-Palette krönen wird. Die neue Designsprache „Modern Solid“ kombiniert laut Skoda Robustheit und Funktionalität mit Authentizität.

Auf der Fronthaube weicht das Logo der neuen Skoda Wortmarke. Den „Grill“ nennt man jetzt Tech-Deck-Face. Es stellt laut Skoda „eine moderne Neuinterpretation des bekannten Škoda Kühlergrills dar“ und beherbergt elektrische Systeme wie Abstandsradar und Frontkamera.

 

Kubismus als Grundlage fürs Design

Bi-funktionale, in T-Form ausgeführte LED-Elemente für Tagfahrlicht und Blinker flankieren dieses „Tech-Deck Face“. Darunter liegen die Frontscheinwerfer. Die Inspiration für das Design ihrer Leuchtmodule mit Matrix-LED-Technologie greift Grundlagen des Kubismus auf.

Charakteristisches Merkmal der Seitenansicht ist eine „geschwungene Tornado-Linie“. Sie trennt die Passagierkanzel optisch vom Fahrzeugkörper und betont die Schulterpartie des Epiq. Die Radläufe darunter stechen dank ihrer markanten Zierleiste hervor und spannen sich über aerodynamisch optimierte Räder.

100 bis 150 kW Leistung, bis zu 400 km Reichweite

Die elektrische Reichweite des 100 bis 150 kW bietenden soll bis zu 400 km betragen. Der Epiq kann auch bidirektionales Laden und verwandelt sich so in einen mobilen Energiespeicher, der elektrische Energie in das häusliche Stromnetz speisen und für den Betrieb elektrischer Geräte zur Verfügung stellen kann.

Als erstes Serienmodell soll der Epiq ein sogenanntes „minimalistisches Modern Solid-Interieur“ bieten, das überwiegend aus langlebigen, praktischen und nachhaltigen Materialien besteht. Es zeichnet sich durch eine offene Ablagemöglichkeit mit induktiver Ladestation für Smartphones in der freischwebenden Mittelkonsole und zusätzliche Simply Clever-Staufächer aus.

Es bleibt bei haptischen Tastern

Im Gepäckabteil finden sich Taschenhaken, Cargo-Elemente, Befestigungsvorrichtungen und ein verstecktes Fach unter dem Laderaumboden. Und: Auch Skoda bleibt echten haptischen Tastern treu: Das Zweispeichenlenkrad weist neben dem neuen Skoda Schriftzug physische Knöpfe und haptische Drehregler mit Akzenten in Flashy Orange für die Kontrolle der wichtigsten Funktionen auf. Der digitale Schlüssel soll dem Fahrer über sein mobiles Endgerät eine breite Palette unterschiedlicher Interaktionen mit dem Fahrzeug ermöglichen und so zum gesteigerten Nutzererlebnis beitragen.

Skoda Auto treibt die Transformation weiter

Skoda Auto hat sich verpflichtet, in den kommenden Jahren mehrere Milliarden Euro in die Transformation zur Elektromobilität zu investieren. Der Skoda Elroq, ein batterieelektrisches Kompakt-SUV, wird noch in diesem Jahr als erster Vertreter einer bevorstehenden Offensive rein elektrischer Modelle seine Premiere feiern.

Was bedeutet das?

Auf den Epiq dürften viele gewartet haben. Und nach Citroen C3, VW ID.2 und Cupra Urban Rebel rollt jetzt auch bei Skoda ein bezahlbarer Stromer ohne Nonsens an den Start. Sollte klappen – wir wünschen dann mal epische Verkaufszahlen!

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