Signal Iduna weitet Versicherungsangebot für E-Mobilität aus

Wie die Versicherungsgruppe mitteilt, soll zu Jahresbeginn eine eigenständige Geschäftseinheit für den New Mobility Markt starten. Ziel ist eine internationale, einheitliche Versicherungslösung.

Signal Iduna brachte 2019 als erstes Unternehmen eine Versicherung für E-Scooter hervor. | Foto: Bolt / Unsplash
Signal Iduna brachte 2019 als erstes Unternehmen eine Versicherung für E-Scooter hervor. | Foto: Bolt / Unsplash
Bettina Brunner

Ab Januar 2021 will die Signal Iduna Gruppe ihr Versicherungsangebot im E-Mobilität-Sektor weiter ausbauen. Unter der Leitung von Aqib Farooq soll die Unit „Neue Mobilität und Rahmenvertrag“ ein vereinfachtes, stark individualisierbares Versicherungsmodell für Anbieter von E-Scooter ermöglichen.

Man hat aus den letzten Jahren gelernt

Dabei greife man vor allem auf die Erfahrung aus dem letzten Jahr zurück. Bereits 2019 brachte Signal Iduna eine Versicherung für E-Scooter auf den Markt. Durch die neue „Expertise aus dem bisherigen Flottenmanagement mit den Erfahrungen aus dem neuen Mobilitätsgeschäft“ fühle man sich nun bereit, das Versicherungsangebot weiter auszubauen.

Berechnet wird nur die tatsächliche Fahrzeit

Effiziente und marktübergreifende Versicherungslösungen für den europäischen Raum sollen eine einheitliche Preisstrategie und vereinfachte Prozesse ermöglichen, so Signal Iduna. Für Nutzer bedeutet das eine exakte Berechnung der Tarifnutzung. Mit dem Pay-per-Use-Tarif rechnen E-Scooter-Anbieter nicht wie bisher über eine Jahrespolice ab, sondern nur die tatsächlich gefahrenen Minuten, betont das Unternehmen. Das käme Anbietern wie Nutzern gerade in Zeiten der Pandemie oder winterlichen Monaten zugute.

Was bedeutet das?

Das neue Versicherungsmodell könnte eine faire Lösung sein. Gerade Nutzer der E-Sharing-Angebote können so ihre Kosten besser nachvollziehen. Das baut Hürden auf beiden Seiten ab und bietet eine weitere Chance, E-Mobilität zu etablieren.

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