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Shell und EnBW starten mit ersten Ultraschnellladern

An Shell-Tankstellen in Reutlingen und Neu-Ulm soll man Ladestrom für 100 Kilometer in weniger als zehn Minuten tanken können.

 

In Reutlingen und Neu Ulm stehen die ersten beiden Schnelllader von Shell.| Foto: Shell
In Reutlingen und Neu Ulm stehen die ersten beiden Schnelllader von Shell.| Foto: Shell
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Gregor Soller

Die Shell Deutschland Oil GmbH fährt die Ladeinfrastruktur auch mit Schnelladesäulen hoch. Die angekündigten 50 Schnellladesäulen in Kooperation mit EnBW gehen jetzt sukzessive auf den Tankstellen in Betrieb. Den Anfang machen die Shell Tankstelle Reutlingen, Am Echazufer 60 und die Shell Tankstelle in der Europastraße 44 in Neu-Ulm. Die 50 Hochleistungsladesäulen mit insgesamt 100 Ladepunkten sollen dabei nur der Anfang sein. Für diesen ersten Schritt seiner E-Mobilitätsoffensive hat Shell die EnBW als Partner für diesen Geschäftszweig gewonnen. Das Energieunternehmen wird gemeinsam mit Shell sogenannte High Power Charger (HPC) mit einer Ladeleistung von bis zu 300 kW errichten. Die Ultraschnellladesäulen sind mit CCS- und CHAdeMO-Anschlüssen ausgestattet. Wenn E-Fahrzeuge verfügbar sind, die die volle Ladeleistung nutzen können, laden E-Autofahrer Strom für 100 Kilometer in lediglich drei bis vier Minuten. Heute schon können dort auch zwei E-Autos je nach Fahrzeugkonfiguration gleichzeitig Strom für 100 Kilometer in weniger als zehn Minuten laden. Der Chef des Shell Tankstellengeschäftes in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Jan Toschka, erklärte dazu:

„Bislang konnten wir, gemeinsam mit starken Partnern, unseren batterieelektrischen Kunden bereits ein Angebot für die Ladung zu Hause, bei der Arbeit und im öffentlichen Raum machen. Jetzt gehen wir mit den ersten Hochleistungsladesäulen in unserem deutschen Tankstellennetz an den Start.“

EnBW Vertriebschef Timo Sillober ergänzt dazu:

„Für den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur müssen verschiedene Akteure eng zusammenarbeiten, damit Elektromobilität für alle einfach, überall und zuverlässig verfügbar ist.“

Toschka verweist außerdem auf das Klimaabkommen in Paris:

 „Wenn wir die Klimaziele von Paris erreichen wollen, müssen wir den globalen Energiemix dekarbonisieren. Dazu wollen wir unseren Beitrag leisten und sauberere Energielösungen anbieten. Wir sind überzeugt, dass die Bedeutung der Elektromobilität allen vorab im Pkw-Sektor zunehmen wird. Aus Sicht von Shell sprechen wir dabei sowohl über Brennstoffzellenfahrzeuge als auch über batterieelektrische Fahrzeuge. Diese Entwicklung möchten wir unsererseits mit einem entsprechenden Angebot unterstützten.“

Was bedeutet das?

Auch Shell startet zusammen mit EnBw in das Thema Schnellladeinfrastruktur und plant seinerseits ein eigenes europaweites Schnellladenetz.

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