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Shanghai 2019: VW zeigt I.D. Roomzz

Volkswagen erweitert seine batterieelektrisch angetriebene I.D.-Familie um den I.D. Roomzz, ein großes SUV.

Der Roomzz ist das große E-SUV von VW. Geplannt ab 2021. | Foto: Volkswagen
Der Roomzz ist das große E-SUV von VW. Geplannt ab 2021. | Foto: Volkswagen
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Gregor Soller

VW zeigt, was man aus dem MEB-Baukasten alles herausbekommt: Unter anderem das Fünf-Meter-SUV „Roomz“, das ab 2021 in Serie gehen soll und mittelfristig Touareg und Atlas ersetzen könnte. Die Studie zeigt ein neues Interieur- und Sitzkonzept mit hoher Individualisierbarkeit und Variabilität. Das Interieur passt sich mit seinen Sitzeinstellungen nicht nur den Wünschen der Passagiere, sondern auch dem jeweiligen Fahrmodus an.

Der ID. Roomzz wird von zwei Elektromaschinenn angetrieben. Der vordere Koaxialantrieb entwickelt 102 PS (75 kW), der hintere leistet 204 PS (150 kW), zusammen also 306 PS (225 kW). Standardmäßig sorgt die Hinterachse für den Vortrieb. Eine „elektrische Kardanwelle“ verteilt die Kraft des 4Motion-Allradantriebs in Sekundenbruchteilen zwischen Vorder- und Hinterachse, sobald dies aus erforderlich ist. Darüber hinaus kann der Roomzz auch permanent mit Allradantrieb gefahren werden. Ein 82-kWh-Lithiumionen-Akku liefert die Energie für bis zu 450 Kilometer Reichweite. Aufgeladen wird die Batterie per Induktion oder per Stecker und Kabel.

Der ID. Roomzz beschleunigt in 6,6 Sekunden auf 100 km/h; das Topspeed wird bei 180 km/h abgeregelt. Im ID. Roomzz fusionieren die IQ. Drive-Systeme. Unter dieser neuen Dachmarke bündelt Volkswagen alle Assistenzsysteme und Technologien auf dem Weg zum autonomen Fahren. Der Wechsel vom manuellen Fahrmodus „ID. Drive“ in den vollautomatisierten Modus „ID. Pilot“ ist einfach: Der Fahrer legt eine Hand für mindestens fünf Sekunden auf das VW-Zeichen im Lenkrad. Dann übernimmt der Computer die Steuerung. Das neu entwickelte „IQ.-Lenksystem“ koppelt die Lenksäule ab, fährt das Lenkrad in seine Ruhestellung und schafft dadurch mehr Raum im Cockpitbereich. Will der Fahrer das Auto wieder selbst fahren, so drückt er erneut auf das VW-Zeichen. Das Lenkrad fährt jetzt heraus und wird mit der Position der Räder synchronisiert.
 

Eine Instrumententafel wie man sie heute kennt, existiert im ID. Roomzz nicht. Im manuellen Modus „ID. Drive“ scheint das „Digital Cockpit“ samt dem Lenkrad vor dem Fahrer zu schweben. Das „Digital Cockpit“ besteht aus einem Glaspanel. Konzeptionell ins Panel integriert wurde das „digitalisierte Lenkrad“. Es besitzt nicht nur sensitive Touch-Flächen, sondern auch ein 5,8 Zoll-Display, über das im autonomen Modus relevante Informationen wie Navigationshinweise angezeigt werden.


Darüber hinaus gibt es ein Head-up-Display. Dank Augmented Reality (AR) projiziert es Navigationshinweise scheinbar in den Raum, um Piktogramme wie einen Abbiegepfeil genau dort in das Sichtfeld einzublenden, wo der Fahrer tatsächlich abbiegen muss. Unterhalb der Windschutzscheibe wurde zudem das neue „ID. Light“ integriert – eine interaktive Lichtleiste zwischen den A-Säulen, durch die Fahrer und Gäste an Bord zusätzliche Informationen erhalten. Über die Lichteffekte in dieser LED-Leiste werden Hinweise zu den Assistenzsystemen, der Navigation und zur Luftqualität (CleanAir-System) angezeigt. Parallel werden korrespondierende Informationen via „ID. Light“ für Beifahrer und Fondgäste Informationen in die Türen und den Dachbereich eingespeist.

Was bedeutet das?

Mit dem I.D Roomzz plant VW seinen I.D.-Baukasten einen Schritt weiter Richtung autonomes Fahren.
 

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