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Shanghai 2019: Karma zeigt „Big Three“

Karma Automotive hat in Shanghai drei Neuheiten präsentiert – unter anderem die überarbeitete Version des Revero

Der Revero GT wurde vom aktuellen Revero abgeleitet, der wiederum auf dem einstigen Fisker Karma basiert. | Foto: Karma Automotive
Der Revero GT wurde vom aktuellen Revero abgeleitet, der wiederum auf dem einstigen Fisker Karma basiert. | Foto: Karma Automotive
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Gregor Soller

Mit dem einstigen Fisker Karma, der jetzt Karma Revero GT heißt, startet die Luxusmarke die Internationalisierung. Im zweiten Halbjahr 2019 soll der Revero GT in den USA in den Handel kommen, ab 2020 soll der Verkauf in Europa und Asien starten, 2021 soll der Plug-In-Hybrid dann in China abgesetzt werden. Der Revero GT bleibt wie der Vorgänger ein Hybrid, der jetzt 394 kW (535 PS) Systemleistung bietet. Der 28-kWh-Akku soll bis zu 128 Kilometer rein elektrische Reichweite.

Ebenfalls in Produktion gehen könnte das Karma Pininfarina GT Coupé – das erste Ergebnis der Partnerschaft von Karma Automotive mit Pininfarina. Das Coupé würde das Antriebskonzept des Revero GT nutzen und könnte bei entsprechender Nachfrage von Pininfarina in Italien produziert werden. Damit nutzt es eine komplett andere Basis wie Pininfarinas eigener Hypersportwagen Battista, der sich der Technik von Rimac bedient.

Aber auch Karma denkt an eine Art Hypercar, das man in Form des SC1 Vision Concept ausstellte: Dabei handelt es sich um eine rein elektrisch angetriebene Studie eines Roadsters. Innen sorgen ein neues Infotainmentsystem mit 5G-Konnektivität, Touch- und Sprachsteuerung sowie Eyetracking für Furore – doch Karma-CEO Dr. Lance Zhou erläutert, dass man mit den „Shanghai Big Three“ zeigen möchte, wo Karma heute steht und wohin man in Zukunft plant. Fertigungspläne für das SC1 Vision Concept existieren nämlich keine.

Was bedeutet das?

In Shanghai ließ auch Chinas Autoindustrie die Muskeln spielen – und zeigte, dass man unter anderem mit geschickten Kooperationen auch „extrem stark“ und „extrem luxuriös“ könnte – was den Druck auf die etablierten Premiumhersteller weiter erhöht.

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