Sensation in der Formel E: McLaren übernimmt Mercedes EQ

McLaren übernimmt das aktuelle Mercedes-Werksteam und steigt damit ab der Saison 2023 in die Formel E ein. Die Antriebe sollen von einem japanischen Hersteller kommen.

Orange ist gesetzt: Jetzt auch in der Formel E: Mc Laren steigt ein und fährt ab 2023 Formel 1 und Formel E. | Foto: Mc Laren
Orange ist gesetzt: Jetzt auch in der Formel E: Mc Laren steigt ein und fährt ab 2023 Formel 1 und Formel E. | Foto: Mc Laren
Gregor Soller

McLaren wird künftig Formel 1 und Formel E fahren! Der britische Traditionsrennstall übernimmt das bisherige Mercedes-Werksteam, das zum Ende der Saison 2022 aussteigt. Dabei soll der Mercedes-Teamchef Ian James bleiben. Damit werden die Briten neben der Formel 1 auch die Formel E bedienen.

McLaren hatte sich schon 2021 eine Option für den Einstieg in die Serie gesichert. Hilfreich dafür waren sicher die neuen Gen3-Autos und das Budget, das für private Teams im ersten Jahr 13 Millionen Euro betragen soll. Mc Laren bringt allerdings Formel-E-Erfahrung mit: Man stattete die Formel E mit Einheitsbatterien aus – was aber einen Team-Einstieg nicht möglich machte.

Noch nicht offiziell kommuniziert wurde, wer den Motor liefert: McLaren selbst und Mercedes scheiden aus, sodass Gerüchten zu Folge Nissan einspringen könnte und so die Mc Laren zu seinen Kundenautos machen könnte. Nissan hat sich seinerseits mit seinem eigenen Werksteam (aktuell mit den Fahrern Maximilian Günther und Sebastien Buemi) frühzeitig zur Zukunft der Serie bekannt. Auch zu den Fahrern ist noch nichts bekannt.

Viele Veränderungen ab Generation 3

McLaren ist der zweite aufsehenerregende Neuzugang für die Formel E 2023. Zuvor gab Maserati samt Antriebssträngen von Stellantis-Konzernschwester DS Automobiles eine Partnerschaft mit Venturi (aktuell die Mercedes-Kundenautos) bekannt. Auch Abt Sportsline kehrt zurück –den Gerüchten nach mit Mahindra als Motoren-Partner.

Was bedeutet das?

Mit Abt, Maserati Mc Laren bleibt die Formel E spannend und kann die Abgänge von Audi, BMW und Mercedes-Benz verkraften.

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