Sechs Temsa-Elektrobusse gehen in Schweden auf Linie

Die MD9 electriCity des türkischen Busherstellers sollen in und um die Inselregion Öckerö nahe Göteburg eingesetzt werden.

Der türkische Busbauer Temsa hofft auf eine starke Nachfrage seiner Batteriebusmodelle auf dem europäischen Markt. (Foto: Temsa)
Der türkische Busbauer Temsa hofft auf eine starke Nachfrage seiner Batteriebusmodelle auf dem europäischen Markt. (Foto: Temsa)
Redaktion (allg.)
von Martina Weyh

Sechs Elektrobusse des im türkischen Adana produzierten Modells MD9 electriCity werden in allernächster Zukunft für den örtlichen Verkehrsbetreiber Connect Bus auf den Straßen in und um die schwedische Inselregion Öckerö nahe der Metropole Göteburg unterwegs sein.

Nach Informationen von Temsa bieten die 9,5 m langen Stromer mit einer Reichweite von 400 km Platz für 59 Passagiere. Die Batterieleistung gibt der türkische Bushersteller mit 230 kWh an, die des Elektromotors mit 250 kW. Mit einem 150 kW-Ladegerät sollen die Batteriebusse in zwei Stunden, mit einem 45-kW-Ladegerät in fünf Stunden aufgeladen werden können. Temsas CEO Tolga Kaan Doğancıoğlu erklärt dazu:

„Ich hoffe, dass diese Lieferung der erste Schritt einer langfristigen Zusammenarbeit sein wird und das Volumen unserer Exporte in den kommenden Tagen erhöhen wird. Auch andere Betreiber in der Region haben eine Nachfrage nach unseren Elektrofahrzeugen. Wir führen derzeit Verhandlungen mit ihnen. Nachdem unsere Busse auf den Straßen der Region unterwegs sind, werden sie die Möglichkeit haben, diese Fahrzeuge aus nächster Nähe kennen zu lernen."

2019 nahm Temsa im Rahmen des Gipfeltreffens des Internationalen Verbands für öffentliches Verkehrswesen (UITP) Verbindungen zu den Schweden auf. Auf dieser Branchenveranstaltung präsentierte der türkische Bushersteller erstmals seine Elektrobusmodelle Avenue Electron und MD9 electriCity.

Was bedeutet das?

Auch bei Temsa nimmt die Elektrifizierung massiv Fahrt auf.

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