Seat startet neue Mobilitätsmarke Mó

In Barcelona bringt Seat seine neue Submarke Mó an den Start, die sich auf die urbane Mikromobilität konzentriert.

Neben den Kickscootern stehen auch eigenentwickelte Roller zur Verfügung. | Foto: Seat
Neben den Kickscootern stehen auch eigenentwickelte Roller zur Verfügung. | Foto: Seat
Gregor Soller

Seat erweitert das VW-Konzernprogramm nach „unten“: Der Autohersteller ist mittlerweile unter die Zweiradhersteller gegangen und stellt in Barcelona insgesamt 632 Elektro-Leichtkraftroller und E-Kickscooter zum Sharing bereit. Im Staufach des größeren Elektrorollers Mó 125 befinden sich zwei Helme für Fahrer und Beifahrer sowie Einweg-Hygienehauben und Desinfektionstücher zum Schutz vor dem Corona-Virus. Die Scooter erhalten darüber hinaus eine neuartige Nanobeschichtung, die mögliche Viren, Mikroben, Bakterien und Pilze abtöten soll.

Gebucht wird per App: Die kann man sich auf sein Smartphone herunterladen, den nächstgelegenen Scooter auf der Karte suchen und ihn freischalten. Neben der herkömmlichen Vermietung bietet Seat auch ein All-inclusive-Abo an, mit dem sich Nutzer wochen- oder monatsweise einen E-Scooter sichern können. Im Preis enthalten sind die Fahrzeugversicherung, die Wartung, der Helm sowie ein wöchentlicher Batteriewechsel – ganz ohne zeitliche Bindung. Die Kosten für das Abonnement betragen 75 Euro pro Woche oder 200 Euro pro Monat. Bei vierteljährlicher Anmietung reduziert sich der Preis auf 150 Euro im Monat. Das Abonnementmodell ist für einen Nutzer und eine weitere Person, beispielsweise ein Familienmitglied, vorgesehen.

Das Wochen- und Monatsabonnement wird auch für die beiden elektrischen Kickroller Mó 25 und Mò 65 angeboten. Sie kosten 15 Euro bzw. 25 Euro pro Woche oder 40 Euro und 75 Euro im Monat.

Was bedeutet das?

Seat steigt für den VW-Konzern in die Sharing-Mobility mit Zweirädern ein und startet mit der Marke Mó und eigenen Scootern in Barcelona, wo man nah an der Zentrale in Martorell ist.

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