Seat Mó kommt nach Deutschland

Über 90 Seat-Vertragshändler bieten zum Marktstart hierzulande neben dem bekannten eKickscooter 65 ab sofort auch den eScooter 125 an

Seat bringt den Mó jetzt auch nach Deutschland. | Foto: Seat
Seat bringt den Mó jetzt auch nach Deutschland. | Foto: Seat
Funda Kaplan

Schon 2020 hat Seat mit dem Zweiradspezialisten Silence die Serienproduktion des Elektrorollers Seat Mó eScooter 125 gestartet, der zuerst in Barcelona ins Feld ging. Jetzt folgt Deutschland. Auch in Spanien erweitert Seat sein Angebot: Mittlereile sollen über 70 spanische Händler die Mó-Fahrzeuge anbieten, außerdem ist Mó in Italien, Frankreich, Österreich, Schweden und Griechenland vertreten.

Der erste vollelektrische Roller der Marke kostet in der Farbe Oxygen Weiß ab 6.700 Euro (das wären gut 5.630 Euro netto) und in den Farben Daring Rot sowie und Aluminium Grau jeweils ab 6.775 Euro (knapp 5.700 Euro netto). Der 5,6 kWh große Akku ermöglicht eine Reichweite von bis zu 137 Kilometern und lässt sich schnell ausbauen, um ihn flexibel an beliebigen Orten mit Steckdose aufladen zu können. Unterwegs erlauben drei Fahrmodi wahlweise eine besonders energieschonende („Eco“), eine ausgewogene („City“) oder eine möglichst dynamische („Sport“) Fahrweise.

Im Idealfall beschleunigt der Roller in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf 50 km/h, maximal sind 95 km/h möglich. Ein Rückwärtsgang erleichtert das Rangieren und mit Stauraum für zwei Helme ist auch die spontane Mitnahme einer weiteren Person möglich. Über die kostenlose My Seat Mó App lässt sich der Roller zudem über das Smartphone lokalisieren, starten und kann über eine individuelle digitale Freigabe auch von anderen Fahrern benutzt werden.

Zuschüsse in vielen deutschen Regionen

Zudem gibt es in vielen Städten und Regionen attraktive Zuschüsse beim Kauf eines Elektrorollers, etwa in Berlin, Baden-Württemberg und einigen bayerischen Städten.

Was bedeutet das?

Seat setzt Micromobilität sehr konsequent um: Mit seinem Gesamtpaket kann der Seat Mó eScooter 125 für viele Fahrten zur interessanten Alternative werden: Er macht im urbanen Umfeld die Parkplatzsuche überflüssig, ermöglicht dort emissionsfreies und leises Fahren bei niedrigen Unterhaltskosten und eignet sich dank seiner Reichweite auch für Wochenendausflüge. Gefahr für Seat: Viele Kunden könnten Mó künftig Mii und Ibiza vorziehen.

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