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Rückruf: Beim Jaguar I-Pace hakt die Rekuperation

US-Verkehrssicherheitsbehörde ordnet Rückruf der einzigen Elektromodelle der britischen Marke an. Offenbar gibt es Fehler an der Software, die die Rekuperation steuert.

Fährt die Krallen zu spät aus: Eine fehlerhafte Software kann beim I-Pace zu verzögertem Eingreifen der Betriebsbremse sorgen, so die US-Behörde NHTSA. | Foto: Jaguar
Fährt die Krallen zu spät aus: Eine fehlerhafte Software kann beim I-Pace zu verzögertem Eingreifen der Betriebsbremse sorgen, so die US-Behörde NHTSA. | Foto: Jaguar
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Johannes Reichel

Nicht nur der Audi e-tron ist von einem Rückruf betroffen, auch das einzige Elektro-Modell des britisch-indischen Herstellers Jaguar I-Pace muss in den USA in die Werkstätten. Zu diesem Schluss kam bereits Anfang Mai die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) für die Modelle Baujahr 2019 und 2020. Dem Vernehmen nach gibt es ein Problem mit der Software, die die Rekuperation steuert. Diese wird beim Jaguar I-Pace auch über den ersten Weg des Bremspedals geregelt und nicht nur, wenn der Fahrer vom Fahrpedal geht. Hier könne es zu Schwierigkeiten kommen, falls das elektrische System ausfalle. Dann dauere es möglicherweise zu lange, bis die Betriebsbremsanlage eingreift, so die Aussage der Behörde. Damit erfülle das Fahrzeug nicht mehr die Anforderungen des Federal Motor Vehicle Safety Standard (FMVSS) 135. Bei den 3.000 vom Rückruf betroffenen Fahrzeugen soll ein Software-Update genügen, das allerdings nicht "over the air" vorgenommen werden kann, sondern eines Werkstattbesuchs bedarf. Ob auch europäische Modelle von dem Rückruf betroffen sind, ist derzeit nicht bekannt.

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