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Rover ist zurück: Mit Fahrrädern

Vor allem bei Scootern und Fahrrädern ist es mit den Markenrechten nicht ganz so diffizil – weshalb die Marke „Rover“ jetzt wieder zurückkommt – mit Rädern für den Alltag. Dazu erwarb die Elektro Mobile Deutschland GmbH die Markenrechte von JLR respektive dem British Heritage Trust. 

Mit der verblichenen Automarke, die auch mit Fahrrädern begann, teilt man nur den Namen. | Foto: Elektro Mobile Deutschland GmbH
Mit der verblichenen Automarke, die auch mit Fahrrädern begann, teilt man nur den Namen. | Foto: Elektro Mobile Deutschland GmbH
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Gregor Soller

Schon das Logo gibt zu denken, denn statt dem Wikingerschiff prangt einfach der Schriftzug „Rover“ an den Bikes. Klar ist – hier wird einfach nur ein Traditonsname genutzt, der allerdings im Fahrradbau begann! Vertrieben werden die Rover-Pedelecs von der Offenburger Firma Elektro Mobile Deutschland. Der Spezialist für Kooperationsmarketing führt auch E-Bikes von Jeep. In Deutschland, Österreich und der Schweiz fährt Rover eine Modellpalette auf, die vom vom Trekking- über City- und Cruising-Bike bis zum Faltrad für Pendler oder Camper reicht, womit man dezent auch aufs Business-Segment zielt.

Das Fold punktet mit knackigem Design und günstigem Gewicht

Beginnen wir mit dem Rover Fold E-Bike mit 16-Zoll-Bereifung: Dabei handelt es sich um ein Singlespeed mit Vollfederung und 250-Watt-Heckmotor. Es wiegt dank Magnesiumrahmen nur 13,6 Kilogramm und kann für die Mitnahme im Kofferraum oder ÖPNV, ins Büro oder auf den Campingplatz zusammengeklappt werden. Der Akku leistet zehn Amperestunden, die für 50 Kilometer elektrische Unterstützung reichen sollen.

Das City-Modell Rover Urban ist als Singlespeed mit Riemenantrieb und Mittelstange konzipiert und bietet einen 250-Watt-Heckmotor. Die Kapazität des Akkus reicht auch hier für bis zu 50 Kilometer elektrische Unterstützung. Das Rover Urban verfügt über 28-Zoll-Räder, die für unbefestigte Untergründe etwas breiter ausfallen.

Breit aufgestellt ist man bei den Trekking-E-Bikes, die in vier Varianten erhältlich sind. Dabei hat man die Wahl zwischen tiefem Einstieg und 1,95 Zoll breiten Reifen oder der Variante mit Mittelstange und einer Reifenbreite von 2,2 Zoll. Erhältlich ist das Pedelec mit Hinterradantrieb als auch mit einem stärkeren Bafang-Mittelmotor . Der 13-Amperestunden-Akku soll hier bis zu 90 Kilometer Reichweite bieten.

Der Cruiser passt eigentlich am besten zur Marke

Das Rover Cruise E-Bike ist in zwei Rahmenvarianten erhältlich. Auch hier arbeitet ein Heckmotor mit 250 Watt. Die elektrische Energie des im Rahmen integrierten und herausnehmbaren Akkus soll für bis zu 60 Kilometer Tretunterstützung reichen. Es rollt auf 27,5-Zoll-Reifen und kommt mit einer Sieben-Gang-Kettenschaltung von Shimano.

 

Pünktlich zum Saisonstart werden die Modelle von Rover mit Preisnachlässen von aktuell (stand 20.3.2024) 14% angeboten. Die Preise reichen von 1399 Euro bis 2899 Euro – aktuell minus 14%, was 1199 bis 2499 Euro bedeutet.

Was bedeutet das?

Wäre eine nette Story, wenn Rover zumindest als Fahrrad wieder zurückkäme. Aktuell bietet die Marke allerdings „me-too-Räder“ zu „me-too-Preisen“ an. Da hätte ein bisschen mehr Markenprofil, ein spezieller Rahmen oder eine eigenes Stück Geometrie oder Technik vielleicht ganz gut getan. Auf das „Comeback“ darf man gespannt sein.

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