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Rolande treibt Aufbau von LNG-Tanknetz in Deutschland voran

Der niederländische Anbieter startet im deutschen Markt mit fünf frei zugänglichen LNG-Tankstellen an wichtigen Verkehrsknotenpunkten und will damit den alternativen Antrieb für Lkw voranbringen. 

Netz für die Diesel-Alternative: Rolande will am Ausbau der LNG-Tankinfrastruktur tatkräftig mitwirken. | Foto: Rolande
Netz für die Diesel-Alternative: Rolande will am Ausbau der LNG-Tankinfrastruktur tatkräftig mitwirken. | Foto: Rolande
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Redaktion (allg.)
von Johannes Reichel

Der niederländische LNG-Infrastrukturspezialist Rolande hat seinen Start auf dem deutschen Markt angekündigt und will schon im Januar 2020 seine eigene erste deutsche LNG-Tankstelle am Standort Ulm eröffnen. Noch im selben Jahr kündigt der nach eigenen Angaben Marktführer in dem Spezialsegment weitere neue LNG-Stützpunkte mit Partnern in Dortmund, Duisburg, Grasdorf, Lübeck und Ziesar an. Für 2021 sei ein weiterer Ausbau des Netzes in Deutschland geplant. Man werde dabei ausschließlich öffentliche Tankstellen anbieten, die von jedem Kunden genutzt werden können. So werde der Lkw-gestützte Fernverkehr in ganz Deutschland von den Kosten- und Nachhaltigkeitsvorteilen von Flüssiggas profitieren, begründet der Anbieter.

In Anbetracht des aktuell dünnen LNG-Netzes von laut DENA lediglich acht öffentlichen Tankstellen im Betrieb, leiste man damit einen wichtigen Beitrag zum Aufbau des Netzes in Deutschland. Die LNG-Tankstellen werden an wichtigen Verkehrsknoten für den Lkw-Güterverkehr eingerichtet werden. Die Ulmer Anlage verfügt über zwei Flüssiggaszapfsäulen und eine Kapazität von rund 150 Lkw am Tag.

Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit vereinen

„Flüssiggas muss für alle Lkw verfügbar sein – auch in Deutschland,“ meint Jolon van der Schuit, CEO des Anbieters, der sich als LNG-Pionier sieht. Er glaubt, dass LNG den Transport nicht nur umweltverträglicher, sondern auch profitabler mache. Man baue dafür nicht nur Tankstellen, sondern auch die komplette Vertriebs- und Vermarktungskette vom Import bis zum landesweit flächendeckenden Angebot auf, verspricht van der Schuit. Zudem wolle man den Kunden seine langjährige Kompetenz zur Verfügung stellen, was den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen wie auch den wirtschaftlich optimalen Einsatz von LNG betreffe.

Der Anbieter ist seit 15 Jahren im LNG-Markt tätig, betreibt in den Niederlanden das landesweit größte Netz mit 26 LNG-Tankstellen und versorgt mit der Tankstelle in Duiven an der A12 Arnheim bereits jetzt das deutsch-niederländische Grenzgebiet. In Belgien sind aktuell zehn, in Frankreich sieben Tankstellen im Betrieb.

 

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