Roboterhersteller Kuka blickt optimistisch ins Jahr 2022

Der zum chinesischen Midea Konzern gehörende Augsburger Roboterhersteller Kuka schließt 2021 Aufträge im Wert von knapp 3.6 Milliarden ab.

Kuka Roboter bei der Montage von Batterieeinheiten.| Foto: Kuka
Kuka Roboter bei der Montage von Batterieeinheiten.| Foto: Kuka
Thomas Kanzler

Nach den Einbrüchen bedingt durch die Corona Pandemie erreicht Kuka das zweitbeste Auftragsvolumen in der Firmengeschichte. Die selbst gesteckten Umsatzziele wurden dabei übertroffen, deshalb sehe man laut eines Unternehmenssprechers positiv ins Jahr 2022.

Kuka will führender Roboterhersteller werden

2020 waren die Umsätze stark zurückgegangen. Die Corona Delle im Wachstum hatte 2020 für ein Ergebnis nach Steuern von minus 95 Millionen gesorgt. Für letztes Jahr konnten wieder positive Zahlen vermeldet werden (plus 49 Millionen nach Steuern). Im Jahr 2022 sollen Umsatz und Auftragseingang weiter steigen. Bis 2025 will Kuka 800 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung investieren und der führende Roboterhersteller weltweit werden.

Was bedeutet das?

Auch die Übernahme des Augsburger Roboterhersteller durch den Hausgerätehersteller Midea sorgte für viel Diskussion in der Politik in Berlin und Brüssel. Chinesische Firmen kauften jahrelang strategisch Unternehmen weltweit ein. Nun sind sie in vielen High-Tech Bereichen führend.

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