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Ring-Revolution: Erster E-Rennwagen von Audi

Audi geht mit dem ersten rein elektrischen Rennwagen des Konzerns auf Titeljagd.

Optisch erkennt man die neuen Formel-E-Renner von Audi sofort. | Foto: Audi
Optisch erkennt man die neuen Formel-E-Renner von Audi sofort. | Foto: Audi
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Gregor Soller

Audi macht ernst mit seinem Einstieg in die Formel E. Der Audi e-tron FE04 soll auf der Rennstrecke den Wandel des Unternehmens vom klassischen Automobilhersteller zu einem zukunftsorientierten Mobilitätsanbieter demonstrieren. Dabei bleiben die Weggefährten Abt und Schaeffler mit an Bord.

Audi hatte auf der IAA angekündigt, noch vor 2025 mehr als 20 elektrische Modelle im Programm zu haben, darunter Plug-in-Hybride und rein batterieelektrische Autos.

In der Formel E dürfen die Teams und Hersteller den Antriebsstrang entwickeln, der aus Motor, Getriebe, Teilen des Fahrwerks und der entsprechenden Software besteht. Herzstück des Audi e-tron FE04 ist die Kombination aus Motor und Getriebe. Der Fokus der Ingenieure liegt darauf, diese Motor-Getriebe-Einheit immer effizienter zu gestalten und den Wirkungsgrad zu erhöhen.

Bei der Kraftübertragung setzt das Team Audi Sport ABT Schaeffler in der Saison 2017/2018 auf ein Hocheffizienz-Getriebe mit nur einem Gang. „Gemeinsam mit unserem Technologiepartner Schaeffler haben wir den Antriebsstrang komplett neu entwickelt“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Man erkennt das auf den ersten Blick am neuen Carbon-Gehäuse des Antriebs.“ Dass auch Elektroautos einen „Klang“ haben können und nicht nur summen, beweist der e-tron FE04 ebenfalls. Laut Gass soll das Auto auch anders klingen, weil man „technisch neue Wege geht.“

Auch farblich und grafisch Optisch unterscheidet sich der neue Renner klar vom Wagen der Vorsaison: Ein progressives neues Design in den Grundfarben Weiß, Metallicgrün und Schwarz hebt den Audi e-tron FE04 auf den ersten Blick deutlich von jenem Auto ab, mit dem Lucas di Grassi im Juli den Meistertitel in der Formel E gewann. Der 33 Jahre alte Brasilianer geht erstmals in seiner Karriere mit der Startnummer „1“ des Titelverteidigers in eine neue Saison.  

Teamkollege von Lucas di Grassi ist Youngster Daniel Abt (24). Der Allgäuer erhält einen Vertrag als Audi-Werksfahrer. Daniel Abt fährt mit der Startnummer „66“ und zusätzlichen roten Farbmarkierungen, die es den Zuschauern erleichtern, die Autos der beiden Audi-Piloten zu unterscheiden.

Ebenfalls kein Unbekannter ist der neue Teamchef Allan McNish. Der Schotte hat das Team bereits die gesamte dritte Saison an den Rennstrecken begleitet und unterstützt. Der frühere Formel-1-Pilot, langjährige Audi-Werksfahrer und dreimalige Le-Mans-Sieger führt die Mannschaft jetzt offiziell. Seine Rennpremiere feiert der Audi e-tron FE04 am 2. Dezember 2017 beim Saisonauftakt der Formel E in Hongkong.

Was bedeutet das?

Audi macht zusammen mit Abt und Schaeffler ernst mit seinem Formel E-Engagement und knüpft da an, wo man in der letzten Saison aufgehört hat.

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