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Rimac und Camel bauen E-Motoren-Werk in China

Der kroatische Hersteller von Supercars, Rimac, und die chinesische Camel Group wollen noch 2018 eine Fabrik für Elektromotoren und Batterien in China bauen.

Rimac plant mit einem chinesischen Partner ein Elektromotorenwerk in der Volksrepublik. | Foto: Rimac
Rimac plant mit einem chinesischen Partner ein Elektromotorenwerk in der Volksrepublik. | Foto: Rimac
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Gregor Soller

Rimac startete als Entwicklungsunternehmen für namhafte Autohersteller, darunter Magna, Renault, Siemens, Jaguar Land Rover und Astion Martin. Außerdem baut man unter eigenem Label elektrische Hypercars.  Und da ist Rimac-Gründer Mate Rimac darauf bedacht, die Produktion seiner elektrischen Racer nach Möglichkeit soweit wie möglich in Kroatien zuhalten. Doch um den chinesischen Markt bearbeiten zu können – auf dem höhere Stückzahlen gemacht werden können – fordert der chinesische Staat lokale Fertigungskapazitäten. „China hat sich strategisch für Elektrofahrzeuge entschieden und plant, den Transport vollständig auf Elektroantrieb umzustellen. Deshalb haben wir eine Ausnahme für den chinesischen Markt gemacht. Die Entwicklung und Produktion für alle anderen Weltmärkte wird in Kroatien bleiben“, so Mate Rimac, Gründer und Geschäftsführer von Rimac Automobili.

Die „Ausnahme“ wird jetzt mit einem Joint Venture namens Zhongkeluorui Technology gemacht. Dabei handelt es sich um ein E-Motorenwerk in Xiangyang, das eine Jahreskapazität zur Produktion von bis zu 50.000 Einheiten haben soll. Rimac wird daran 40 Prozent halten, investiert aber nur rund 6 Millionen der insgesamt 158,2 Millionen Dollar. Dafür bringt Rimac Technologie und Know-how mit ins Joint Venture ein. Das Rimac Potenzial haben könnte, bewies der Einstieg der Camel Group, Chinas größtem Akkuproduzenten, der sich mit 30 Prozent an Rimac beteiligte.

Rimac macht immer wieder mit elektrischen Supercars von sich reden: Vom C_Two sollen 100 bis 150 Stück gebaut werden, zum Stückpreis von 1,7 Millionen Euro. Was erhält man dafür? Einen Elektro-Hypersportler, der 1408 kW und 2300 Newtonmeter bietet, was für eine Beschleunigung von 0-100 km/h in 1,85 Sekunden und 412 km/h Topspeed reichen soll. 

Was bedeutet das?

Rimac macht von sich reden und geht jetzt auch den scheinbar unvermeidlichen Schritt nach China, um Kapazitäten und Marktzugang zu bekommen – und eines der wildesten Hypercars der Welt in „größeren Stückzahlen“ zu bauen.

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