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Rewe setzt auf E-Ladesäulen von Allego

Die Rewe Nord stellt Schnellladestationen auf den Parklätzen ihrer Läden auf. Die ersten Ladesäulen können Kunden bereits an den Filialen Walsrode und Hilter nutzen.

Kunden des Rewe Markts in Hilter können ab sofort die E-Ladesäulen von Allego nutzen. | Foto: Allego
Kunden des Rewe Markts in Hilter können ab sofort die E-Ladesäulen von Allego nutzen. | Foto: Allego
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Gregor Soller

Auch der Einzelhandel trägt der Elektrifizierung des Verkehrs Rechnung: Über 20 Ladesäulen sollen künftig an verschiedenen Rewe-Standorten im Norden zur Verfügung stehen. Im Rahmen des Pilotprojekts fast-E wird der Ausbau einer Infrastruktur für E-Ladesäulen in Deutschland gefördert und Rewe erhält gleichzeitig Erkenntnisse zur Nutzung von E-Ladesäulen. fast-E wird von vier Studien begleitet, die unter anderem Geschäftsmodelle für den Betrieb von Ladesäulen prüfen. Ermöglicht wird das Projekt durch die Zusammenarbeit mit dem Ladeinfrastrukturbetreiber Allego und durch Fördergelder der EU.

Allego betreibt eines der größten Netze von Ladesäulen in Deutschland sowie Europa und ist federführend bei der Umsetzung von fast-E. Um der steigenden Anzahl von Elektrofahrzeugen gerecht zu werden, muss schnellstmöglich eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur aufgebaut werden. Worauf es beim Laden unterwegs vor allem ankommt, ist Schnelligkeit. Entsprechend dauert „einmal Aufladen“ – abhängig von der Batteriekapazität – an einer Allego E-Ladesäule circa 25 Minuten. Während der Ladezeit können Kunden vor allem das Angebot in der Rewe-Filiale nutzen. Davon profitiert auch die Umwelt: An den von Allego betriebenen Schnellladesäulen kommt nur Ökostrom ins E-Auto.

Allego mit Sitz in Berlin und Erkrath arbeitet mit offenen Standards und unterstützt alle wichtigen Ladekarten und Zugangs-Apps sowie das vertragslose Bezahlen per Kreditkarte. Die Ladesäulen sind für alle Kunden und für jeden E-Fahrzeugtyp verfügbar. Das Projekt fast-E soll dazu beitragen, dass Fahrer von Elektrofahrzeugen in Deutschland problemlos alle Ladesäulen nutzen können. fast-E wird entlang der Hauptverkehrsachsen im Abstand von maximal 70 bis 80 Kilometern Multi-Standard-Schnelllader aufbauen.

Die Ladestationen werden technisch von Allego überwacht und gewartet, sodass täglich ein 24-Stunden-Service für die Nutzer gewährleistet ist. Im Rahmen von fast-E wurden bereits 125 Ladestationen in Deutschland aufgebaut. Insgesamt sind hierzulande 241 Schnellladestationen geplant, 37 in Belgien sowie 29 in Tschechien und der Slowakei. Die installierten Schnellladesäulen sind mit drei verschiedenen Steckertypen kompatibel, wodurch jeweils zwei Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden können.

Was bedeutet das?

Auch der Einzelhandel beteiligt sich am Aufbau der Ladeinfrastruktur und bietet mit Schnelladern eine willkommene Möglichkeit, während des Einkaufs „zwischenzutanken“ – womit er künftig zur Konkurrenz zur Tankstelle wird, die ihrerseits in den letzten Jahren stark vom Ausbau des Einzelhandels profitiert hat.

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