REWE Group könnte Anlaufstelle für Elektrotaxis werden

Die Gruppe plant mit Shell und EnBW zusammen den Aufbau von bis zu 6.000 Schnellladepunkten bei Supermärkten von REWE und dem Discounter Penny.

Direkt im Eingangsbereich wie auf dieser Bildmontage wird EnBW die Schnelllader vermutlich nicht platzieren… (Foto: EnBW)
Direkt im Eingangsbereich wie auf dieser Bildmontage wird EnBW die Schnelllader vermutlich nicht platzieren… (Foto: EnBW)
Redaktion (allg.)
von Dietmar Fund

Über eine strategische Partnerschaft mit Shell und dem baden-württembergischen Energieversorger EnBW möchte die Rewe Group bis Ende 2024 „eines der größten und modernsten Schnellladesäulen-Netze in Deutschland“ aufbauen. Ihr Ziel ist es, bis zu diesem Zeitpunkt mehr als 6.000 Ladepunkte in Betrieb zu nehmen.

Entstehen sollen Schnellladepunkte unter anderem an mindestens 400 Eigenobjekten beider Supermarkt-Ketten sowie an zusätzlichen Mietobjekten, wo insgesamt rund 2.000 Ladepunkte geplant sind. An bestehenden Mietobjekten sowie bei Neubauten sollen weitere 4.000 Ladepunkte errichtet werden. Momentan verfügten in Deutschland 130 Märkte über eine Ladeinfrastruktur, teilt die Gruppe mit.

Eine Vertreterin von Shell spricht von „Ultraschnellladesäulen“. Laut Rewe könne an den Ladepunkten in fünf Minuten Strom für 100 Kilometer Reichweite geladen werden. Zur wichtigen Frage, wie der Ladestrom bei Rewe und Penny bezahlt werden kann, schreiben die Lebensmittel-Spezialisten noch nichts.

EnBW hat mitgeteilt, man plane noch 2021 die Errichtung der ersten Schnellladestandorte bei Rewe und Penny. Eingesetzt würden Ladesäulen der höchsten Leistungsklasse bis zu 300 Kilowatt Leistung.

Was bedeutet das?

Vor allem an Einkaufsmärkten macht Schnellladen Sinn, wenn man den Akkustand in der zeit seines Einkaufs wirklich merklich erhöhen möchte. 

 

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