Renault Group: ElectriCity als neues Produktionszentrum

Die Renault Group schließt seine Werke Douai, Maubeuge und Ruitz zu einem Produktionszentrum in Nordfrankreich zusammen und will bis 2025 jährlich 400.000 Elektrofahrzeuge ausstoßen.

Mit dem Zusammenschluss der Werke sollen umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen erfolgen. | Grafik: Renault Group
Mit dem Zusammenschluss der Werke sollen umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen erfolgen. | Grafik: Renault Group
Redaktion (allg.)

Mit der ElectriCity will sich Renault als hoch effizienter und kompetitiver Elektroauto-Produzent im europäischen Raum neu positionieren. Der Zusammenschluss der französischen Werke, Douai, Maubeuge und Ruitz, verfolgt laut Marke folgende Ziele: Die Werke sollen einen „robusten und kohärenten“ Produktionsausstoß ermöglichen. Dafür sollen sowohl Umstrukturierungen bei Arbeitsbedingungen und Management greifen als auch die Modernisierung der Werke, um den Standort und seine Infrastruktur zu stärken.

Im Zuge dessen will Renault zwischen 2022 und 2024 etwa 700 neue Arbeitsplätze schaffen – ein Übereinkommen mit zahlreichen Gewerkschaften (CFDT, CFE-CGC, CFTC, CGT, FO und SUD), dem wohl zähe Verhandlungen vorausgegangen sein mussten. Aktuell sind etwa 5.000 Mitarbeitende in Nordfrankreich beschäftigt.

Die ElectriCity soll so ein ambitioniertes Produktionsniveau von 400.000 E-Fahrzeugen bis 2025 erreichen. Das Projekt ist wohl Teil des Renaulutions-Programms von Reanult-Group-Chef Luca de Meo. Der sprach bereits bei Antritt seiner aktuellen Position von der Wichtigkeit erschwinglicher Elektroautos, unter der Marke von 20.000 Euro, und dürfte dabei auch auf den Renault 5 angespielt haben, der 2023 auf den Markt kommen soll.

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