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Renault: Autonomer Elektro-Micro-Van

Der Kleinstwagen zur Beförderung von Personen und Waren auf kurzen Strecken ist ein weiterer Baustein im breiten Portfolio an Konzepten und Studien, die der Hersteller jüngst gelauncht hat. Der Minitransporter soll batterieelektrisch und voll automatisiert unterwegs sein.

Der vollautonome und elektrische Versuchsträger soll eine Grundfläche von drei Qudratmetern einnehmen. | Foto: Renault
Der vollautonome und elektrische Versuchsträger soll eine Grundfläche von drei Qudratmetern einnehmen. | Foto: Renault
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Johannes Reichel
von Anna Barbara Brüggmann

Eine Grundfläche von drei Quadratmetern soll der Versuchsträger EZ-Pod von Renault in Anspruch nehmen und sowohl Waren als auch Personen auf kurzer Stadt-Distanz transportieren können. Das Mikromobil soll vollautomatisiert und batteriebetrieben unterwegs sein und sich für die Nutzung in der City beziehungsweise auf geschlossenen Arealen, wie Einkaufszentren, Firmengeländen und großen Hotelanlagen eignen.

Er basiert auf dem Renault Twizy und bietet zwei sich diagonal gegenübersitzenden Personen Platz, zum Transport größerer Gruppen lassen sich Unternehmensangaben zufolge die langsam fahrenden Pods auch zu Konvois zusammenschließen. Zudem soll sich der Minitransporter zum Gütertransport in Logistikzentren oder auf der letzten Meile eignen. Das Design ist laut Hersteller von der Renault Robo-Taxi-Studie EZ-GO inspiriert, das modulare Konzept stammt vom vollautonomen Logistikkonzept EZ-Pro Der EZ-Pod soll aufgrund der geringen Fahrgeschwindigkeit vergleichsweise wenig Sensoren benötigen und sich auch für die Nutzung in Bereichen mit hohem Fußgängeraufkommen eignen.

Der Bereich vor dem Fahrzeug wird von einer Kamera und einem Lidar-Detektor gescannt. Zusätzlich sind vorne und hinten Lang- und Kurzdistanz-Radarsensoren angebracht. Ein GPS-Empfänger dient der Ermittlung der Fahrzeugposition in Echtzeit und zwei Antennen auf dem Dach der Vernetzung.

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