Reev expandiert nach Italien und erweitert Portfolio in der Schweiz

Der Münchner eMobility-Spezialist Reev tritt nach dem Schweizer auch in den italienischen Markt ein.

Reev installiert seine Produkte jetzt auch in Italien - und setzt dabei auf die Kooperation mit dem Elektrohandwerk vor Ort. | Foto: Reev
Reev installiert seine Produkte jetzt auch in Italien - und setzt dabei auf die Kooperation mit dem Elektrohandwerk vor Ort. | Foto: Reev
Gregor Soller

Auch Reev expandiert und packt dafür entsprechende Pakete: Erhältlich sein wird die reev Ladesoftware auch im vorkonfigurierten Bundle – in Kombination mit ABL Hardware. Dem Markteintritt in die Schweiz im September 2020 folgt jetzt Italien.

In der Schweiz erweitert Reev zudem sein Angebot um das sogenannte „Dashboard Pro“. Das Payment-Produkt Pro ermöglicht Monitoring-Funktionen und ist zudem auf vollautomatisierte Abrechnung spezialisiert. Es können verschiedene Ladetarife für unterschiedliche Nutzergruppen festgelegt werden. Zudem kann öffentliches Laden, Ad Hoc Laden, angeboten werden. So können zusätzliche Einnahmen generiert und die Ladeinfrastruktur wirtschaftlich genutzt werden.

Die Kunden können ihre eigenen Tarife und Zugänge festlegen

Das sogenannte Reev Dashboard ist in unterschiedlichen Versionen erhältlich, ausgestattet mit unterschiedlichen Softwarelizenzen. Diese sollen in der Lage sein, verschiedenste Anwendungsfälle spezifisch abzubilden. So will der Anbieter skalierbare und passgenaue Ladelösungen für alle Bedarfsfälle umsetzen und den Betreibern vor allem eine einfache Bedienung, Transparenz und Sicherheit im Betrieb bieten. Denn sie selbst können darüber Ladetarife erstellen, Nutzer und Zugangsberechtigungen verwalten sowie den Verbrauch kontrollieren. Dabei bleibt der Aufwand laut Reev gering, denn sämtliche Prozesse werden automatisiert im Hintergrund abgewickelt.

Eduard Schlutius, Geschäftsführer und Gründer von Reev, erklärt dazu:

„Sowohl Italien als auch der Schweizer Markt zeigen eine enorm positive Entwicklung in der eMobility: Die Anzahl der Neuzulassungen an Elektroautos hat sich in beiden Ländern potenziert. Nun muss die Ladeinfrastruktur für die steigende Anzahl an Elektroautos aufgebaut werden. Nachdem wir in den letzten zwei Jahren in Deutschland über 800 Kunden für unsere Lösung begeistern konnten, freuen wir uns darauf, auch in Italien und der Schweiz die Mobilitätswende aktiv mitzugestalten und viele Kunden beim einfachen Aufbau von Ladelösungen zu begleiten.“

Reev setzt dabei die bewährte Vertriebsstrategie über Elektrofachhändler, welche als kompetente Partner des Elektrohandwerks eine starke Expertise in den lokalen Märkten haben, fort. In der Schweiz arbeitet man mit Demelectric AG zusammen, in Italien mit der Elpo GmbH. Zudem wird die langjährige Zusammenarbeit mit dem Hardware-Partner ABL auch in Italien weitergeführt.

Was bedeutet das?

Alles aus einer Hand, samt Backup-System – das ist die Stärke von Reev. Dabei zielen die Münchner vor allem auf Kommunen und Konzerne, die ihre Ladetechnik wiederum Dritten zur Verfügung stellen und dafür eigene Systeme und Tarife benötigen.  

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