Reev expandiert in die Niederlande

Anbieter für Ladelösungen setzt seine Wachstumsstrategie fort und expandiert mit dem Hardware-Partner ABL und der Einbindung des Elektrofachhandels in die Niederlande.

Oranje laden: Reev expandiert als viertes Land jetzt auch in die Niederlande und will dort mit seinem flexiblen Bundle aus Software und Hardware in den zahlreichen E-Fuhrparks punkten. | Foto: Reev
Oranje laden: Reev expandiert als viertes Land jetzt auch in die Niederlande und will dort mit seinem flexiblen Bundle aus Software und Hardware in den zahlreichen E-Fuhrparks punkten. | Foto: Reev
Johannes Reichel

Der Münchner eMobility-Experte reev hat den Markteintritt in den Niederlanden bekanntgegeben und forciert wie angekündigt seine internationale Expansion des Unternehmens weiter. Nach Deutschland, Italien und der Schweiz sind die Niederlande das vierte Land, in dem reev seine cloud-basierte Software zur zentralen Steuerung und Verwaltung von Ladeinfrastruktur anbietet. Auch in den Niederlanden setzt man auf das Konzept mit vorkonfiguriertem Bundle in Kombination mit Hardware des langjährigen Partners ABL. Die Ladesoftware wurde deshalb speziell für die Bedürfnisse von komplexen Fuhrparksituationen, wie Unternehmen, Gastgewerbe, Mehrfamilienhäusern oder Gewerbeimmobilien, konzipiert.

„Die Niederlande sind mit ihrer hohen Anzahl zugelassener Elektrofahrzeuge ein vielversprechender, dynamischer Markt für uns. Wir sehen hier großes Potenzial und freuen uns, durch unseren Beitrag im halb-öffentlichen Raum den flächendeckenden Ausbau von Ladeinfrastruktur dort aktiv voranzutreiben und mitzugestalten“, erklärt Eduard Schlutius, CEO von reev.

Dafür stellen die Spezialisten eine Ladeplattform für die Verwaltung und Steuerung von Ladestationen bereit, die intuitiv zu bedienen sein soll. Die reev Software ist in unterschiedlichen Lizenzen erhältlich, passend zum Anwendungsfall. Das Online-Betreiberportal soll Einfachheit, Transparenz und Sicherheit im Betrieb bieten. Über die Ladetarife entscheiden die Betreiber selbst, NutzerInnen und Zugangsberechtigungen lassen sich verwalten, der Verbrauch kontrollieren.Ziel sei es, den Aufwand gering zu halten, über automatisierte Prozesse. Auch spontanes Ad Hoc Laden ohne vorherige Registrierung und eRoaming sei so möglich. Ebenso ließen sich Heim-Ladevorgänge von eDienstwagenfahrerInnen verbrauchsgenau erfassen und rechtssicher über den Arbeitgeber abrechnen, wodurch man die Flexibilität erhöhen will. Mit der Markteinführung des Bundle als gemeinsames Produkt von reev und ABL werde auch die Zusammenarbeit mit dem Hardware-Partner ABL gestärkt. Dieser ist bereits seit 2020 in Arnhem mit einer eigenen Vertriebsniederlassung in den Niederlanden aktiv. Auch hier führen die bewährte Vertriebsstrategie über Elektrofachhändler fort, die als Partner des Elektrohandwerks eine hohe Expertise in den lokalen Märkten hätten, wie man für das Konzept wirbt.

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